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^ solche Billcte machte und statt der Münze in Cours sehte.Dieß ist die Entstehung der Assignaten. Sie dienten alsmächtiger Hebel der Revolution, indem sie die Grund-besitzer an diese knüpften, und waren zugleich Zahlmittel derRegierung und Unterpfand für die Staatsglüubiger. Letzterewaren wicht gehalten, für ihre Assignaten Grundstücke zuverkaufen. Die Assignaten dienten als baares Geld; muß-ten sie doch früher oder später in die Hände kommen, die sierealisiren wollten; die realisierten sollten vernichtet wer-den. Zhre Solidität hicng von ihrer nach dem Werth derGüter berechneten Quantität ab. Dafür sorgte man; unddamit sie nicht durch zu schnellen Verkauf sinken sollten, ließman sie Zinsen tragen. Durch solche Sicherheit hoffte man,sie nicht nur an die Stelle des wegen Mißkredits verschwun-denen baaren Geldes zu setzen, sondern auch dieses damitwieder hervorzulocken und in Concurren; zu bringen. Aberes hatte seine Schwierigkeiten. Dieß ist übrigens der An-fang der Papiermünze, welche die Revolution in den Standsetzte, so große Dinge auszuführen, obwohl sie später aus ver-schiedenen Gründen gänzlichem Miskredit anheim fiel.
Als die Geistlichkeit sah, daß der Verlust ihrer Gü-ter definitiv und faktisch entschieden sey, machte sie un-glaubliche Anstrengungen, ihr vermeintliches Eigenthum zuretten. Zuerst wollte sie die 400 Millionen auf sich nehmen;man verweigerte es, weil sie dadurch wieder als Eigenthü-merin des Kirchenguts erschienen wäre. AlSdann suchte sieden Umlauf und die Annahme der Billete durch alle ihrzu Gebot stehenden Mittel zu verhindern. Im Süden empörtesie die Katholiken gegen die Protestanten: auf den Kanzelnbearbeitete sie die Gewissen, in den Beichtstühlen bezeichnetesie die Güterkäufe als Kirchenraub und auf der Rednerbühnesuchte sie die Gesinnungen der National-Versammlung ver-dächtig zu machen. Sie warf hier angelegentlich religiöseFragen auf, um ihr Interesse mit dem der Religion ver-wechseln zu lassen. Schon im Februar 1790 wollte der Bi-