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Zweiter Band.
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schof von Nancy zweimal der katholischen Religion alleineinen öffentlichen Cultus vindicirt wissen. Die Ver-sammlung ging über diesen Antrag zur Tagesordnung. Alses sich aber im Juni desselben Jahres um die innere Or-ganisation des Clerus handelte, da brach der Streitaufs Neue und mit Heftigkeit aus. Es sollte nicht mehrVisthümer geben, als Dcpartemens, und zwar beide von glei-chem Umfang, die Bischöfe sollten von denselben Wählern,wie die weltlichen Beamten und Deputirten gewählt, dieKapitel unterdrückt und die Kanoniker von Viearien ersetztwerden, — so wollten es Männer, welche streng die ur-alten Formen des Christenthums wieder verlangten. ImUebrigen hatte man großmüthig für den Unterhalt der Mit-glieder des Clerus gesorgt, die hohen Würdeträger waren inihrem Einkommen belassen, die niederen Geistlichen sogar nochreichlicher, als zuvor — unter dem Joch des hohen Clerus —bedacht worden.

Aber die bürgerliche Verfassung des Clerus wurde begie-rig als Verwand ergriffen, um sich gegen jede Veränderung,besonders die mit den zeitlichen Gütern zu erklären. Unterdem Vorwand, die vorgenommenen Neuerungen seyen gegendie Kirchenzucht, verließen viele vornehme Geistliche denSaal, und wirkten in Verbindung mir den übrigen Anhän-gern des Alten der Revolution entgegen.

Verschiedene Versuche, die National-Versammlung in Ver-legenheit zu bringen, wurden von der Reaktion gemacht.Um die Wähler mit der Versammlung zu entzweien, erklär-ten ihre schlauen Gegner: man müsse neue Wahlen vorneh-men, da durch die Departemental-Eintheilung die Repräsen-tativ-Verhältniffe sich geändert hätten. Als der Plan Wählerund Gewählte zu entzweien, weil man ihn merkce, gescheitert war:so verlangten sie neue Wahlen, da das Jahr, für welches dieDeputirten von ihren Committcnten Aufträge erhalten hät-ten, vorüber sey. Maury fügte in einer von seiner Partei(der rechten Seite) lebhaft beklatschten Rede bei: auch hätte