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den Untergang geschworen hatten. Er hoffte mit Hilfe derErsteren es so weit zu bringen, daß Letztere leichteres Spielhatten. Zu dem Ende unterbandelte er mit Mirabeau, dernunmehr eine Stütze des wankenden Thrones zu werden ver-sprach. Ohne Zweifel war Mirabeau kein Verräther an derRevolution, aber er wollte eine Monarchie mit republikanischenInstitutionen, und keine reine Demokratie; daher gedachte erjetzt, mit der Bewegung inne zu halten, wie auch Lafayetteund Andere. Doch wirft es eine Schmach auf sein Anden-ken, daß er sich erkaufen ließ, um seine ungeheurenSchulden und Ausschweifungen zu decken. Ein Volksführermuß von unbeflecktem Rufe seyn, denn die Menge ist miß-trauisch, und läßt ihr Interesse nicht mit Privatzwecken ver-binden. Dem Hof übrigens wurde, weil er immer noch einenRückhalt gegen solche Männer hatte, und, wie schon bemerkt,weiter aussehende Pläne verfolgte, auch damit nicht geholten.
Ohne sich durch alle diese Machinationen stören zu lassen,arbeitete die National-Versammlung an der Consiitution fort.Sie dekretirte eine Ger ich ts - O r g a n i sa t i o n in Frank-reich. Das Nichteramt horte auf, an bestimmte Personen,oder Familien gebunden zu seyn. Was das Beste ist.die Jury (Geschwvrnengerichte in Criminalsachen) wurde ein-geführt. Man errichtete stehende Tribunale mit zwei Re-kurs-Instanzen, und einen Cassationshof.
Die eben so wichtige, als delikate Frage über das Rechtdes Friedens und Kriegs erregte lange und lebhafteErörterungen; aber sie waren lichtvoll und belehrend. Manerkannte dem König die Initiative zu, weil seine Stel-lung die Kenntniß der Verhältnisse mit sich brachte. Ersollte vorschlagen dürfen, aber die Versammlung ent-scheiden. Dasselbe findet eigentlich >in allen ächt konsti-tutionellen Staaten (wovon wir die des deutschen Bundesausnehmen), z. B. in England nur unter anderer Form auchStatt. Denn wenn dem König auch freie Kriegserklärungzukommt: woher will er Soldaten und Geld nehmen? Die