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National-Repräsentation ist es demnach doch, welche Kriegoder Frieden bestimmt.
So hatte die Versammlung der neuen Staatseinrichtungnacheinander ihren Monarchen, ihre National-Repräsentativn,ihre Grundeintheilung, ihre bewaffnete Macht, ihre Municipal-und Verwaltungsbehörden, ihre volksthümlichen Tribunale,ihre Münze, ihren Clerus gegeben; endlich hatte sie ein Un-terpfand für die Staatsschuld gefunden.
Der erste Erstürmungs-Iahrstag der Bastille (14. Jnl.)nahte sich. Große Vorbereitungen wurden längst gemacht,ihn feierlich zu begehen. Auf dem Marsfeld sollten Depu-tiere der 85 Departemens des verbundenen Frankreichs, dieNational-Versammlung, die Parisergarde und der Monarchden Eid auf die Constitutivn leisten. Um ein würdigesVorspiel dieses patriotischen Festes zu geben, schlugen dievolksthümlichen Dcputirten des Adels die Abschaffung derTitel vor. Wie in der Nacht des 4. August 1780 die Pri-vilcgirten ihre reelle Macht verloren hatten, so entzogihnen der 20 . Juni 1790 die leeren Zeichen derselben, dieWappen, die Ritterorden. Damit war die allgemeine Gleich-heit vollendet, und der Name mit den Sachen in Einklanggebracht. Wozu auch jener, ohne diese? Aber. merkwürdiggenug! der Adel konnte seine wirklichen Vorrechte leichterverschmerzen, als den gehaltlosen Schein derselben; seine Aus-wanderung und Angriffe datiren sich hauptsächlich von diesemBeschluß.
Unterdessen war der 14. Jul. 1790 herbeigekommen. Sicherder schönste Tag Frankreichs, an welchem dieses hochherrlicheFest gefeiert wurde! Ganz Paris hatte mehrere Wochenlang an den Zurüstungen auf dem Marsfeld gearbeitet. Um7 Uhr Morgens begaben sich dahin vom Platze aus, wo dieBastille gestanden hatte, und woraus das entkncchtete Volknun einen Tanzplatz machte (ici l'oa dansc'.), alle Autori-täten Frankreichs in langen Zügen, die Wähler, die Reprä-sentanten der Gemeinde, die Präsidenten der Distrikte, die