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„Verwaltung trachten sie die größtmögliche Macht auf Na-„tionalreichthum zu gründen. Bei Friedrich, bei Joseph ha-lben weder Priester, noch Hoflünste ihr Spiel. Die öffent-liche Meinung hat auf die großen Höfe keine Gewalt; sie„wissen, daß die meisten Schriftsteller das Talent haben, zu„sehen, was sie wollen, und Fürsten, von denen sie belohnt„weiden, oder welche sie auszeichnen, in dem Lichte darzu-stellen, worin sie gesehen zu werden wünschen: der Schimmer„ihrer Bcredtsamkeit blendet" — heute nicht mehr!
11) Das deutsche Reich war in Kreise eingetheilt, diejedoch wieder mehrere Untereintheilungen hatten. Außer demErzherzogthume Oesterreich und den Churfürstenthü-mern Brandenburg und Bayern, gab es ein Chur-sachsen, ein Churbraunschweiz, ein Churmainz, ein Chur-trier, Churköln, eine Landgrafschaft Hessenkaffel, eine Land-grafschaft Hessendarmstadt, ein Herzvgthum Würtemberg, zweiHerzogthümer Mecklenburg, ein Erzbischum Salzburg, eineProbstei Berchtolsgaden. Der schwäbische Kreis allein zähltevier geistliche, dreizehn weltliche Fürsten : neunzehn Reichsprä-laten, sechs und zwanzig Grafen und Herren, ein und dreißigReichsstädte.
Von den Reichsstädten waren die wichtigsten, Augs-bürg, Nürnberg, Frankfurt, Hamburg, Lübeck und Bremen.
Dieser alte Körper wurde noch immer durch die schwan-kenden Lehensverhältniffe, die nichtsentscheidenden Reichstageund die unbestimmte, vermoderte Reichsordnung zusammen-gehalten.
Die einzelnen Stände achteten sich für unabhängig, undseit es stehende Heere gab, behandelten sie die immer hilfloserenVölker nach reiner Willkühr. Uebrigens fanden sich alle Ar-ten von Verfassungen: freie, konstitutionell-monarchische undrein-monarchische; nur daß das sogenannte gemeine Volk über-all unterdrückt war; im Grund muß man also sagen: Deutsch-land war eine seelenlose Vereinigung vieler AristokratienUnter dem Titel einer kraftlosen Monarchie.
Seit undenklicher Zeit war Deutschland nicht mehr zum
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