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Zweiter Band.
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Nation so gerne einen Theil der öffentlichen Schuld gedeckthätte."

„An Jlmen, Sire, ist es, solchen Anmaßungen ein Ende zumachen; Ihnen kommt es zu, mit den fremden Mächten eineSprache zu führen, die des Königs der Franzosen würdig ist!Sagen Sie ihnen, daß überall, wo man Rüstungen gegenFrankreich duldet, Frankreich nur seine Feinde sieht; daßwir heilig den Schwur haften, keine Eroberung zu mache»; daßwir ihnen gute Nachbarschaft, und die unverbrüchliche Freund-schaft eines freien und maßbaltcnden Volks anbieten; daß wir ihreGebräuche und ihre Verfassungen achten werden, daß wir aberauch die unferen geachtet wissen wollen! Sagen Sie ihnenendlich, daß, wenn die deutschen Fürsten fortfahren, Rüstungengegen die Franzosen zu begünstigen, die Franzosen ihnen nichtFeuer und Schwert, aber die Freiheit bringen werden!Mögen sie dann selbst berechnen, welche Folgen dieses Erwa-chen der Nationen haben kann."

Der König versprach, den Beschluß der Versammlung reif-lich zu erwägen, und theilte auch wirklich einige Tage darauf,am 14. December, der gesetzgebenden Versammlung, welche ihnMit tiefem Stillschweigen empfing, seine dieß,ästigen Entschlüssemit. Sie erhielten den allgemeinen Beifall. Ludwig erklärte:Er werde dem Wunsche der Nation nachkommen, da alle Ver-suche zur Güte nichts gefruchtet hätten, und den Churfürstenankündigen lassen, daß, wenn bis zum 15. Januar die Zusam-menrottungen der Emigranten in ihren Ländern nicht aufhör-ten, sie als Frankreichs Feinde betrachtet würden. Bereitshabe er auch in einem Schreiben an den deutschen Kaiser des-sen Vermittlung nachgesucht. Er schloß mit den Worten:„Gilt man meinen Erklärungen kein Gehör, dann, meineHerrn, bleibt mir nichts übrig, als Krieg vorzuschlagen, Krieg,den ein Volk, das feierlich allen Eroberungen entsagt hat,niemals obne Noth beginnt, den es aber, sobald ihn seine Ehreund Sicherheit verlangt, eben so wenig scheut, und zu führenweiß."