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Zweiter Band.
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nur erbittern, ohne ihre Ansichten zu ändern, oder sie zu er-schrecken; jedenfalls schadete er der Sache, welcher Lafayette da-m-t dienen wollte, und untergrub seinen Kredit bei dem Volk.

Auch jetzt noch bediente sicb die vo,n Hofe verworfeneGironde konstitutioneller Mittel, um den König zum Ein-gehen in ihre Ideen zu bestimmen, obgleich dieselben bereitseine Art Demonstration enthielten, dasi was nicbt aufBitten ertheilt werde, erzwungen werden dürfte. Es wurdenBittschriften versaht, der Menge vorgelesen, von ihr unter-zeichnet, und bewaffnete Deputationen von vielen Tausendensollten sie überreichen. Der Ton und Inhalt entsprach na-türlich dem drohenden Aufzug der Ueberbringer. Die Führersolcher Haufen waren zum Theil Deputiere, Journalisten undPariser Bürger, welche sich bei der Volksmenge beliebt ge-macht hatten. Die Geschichte nennt einen Cha bot, Mar-kis St. Hurugues, Santerre, Carra, Legend re;sie hatten besonders i» den Vorstädten ein unzemeffenes An-sehen, und der Maire Pötion begünstigte ihre U"ternehmunge >.

Um dieselbe Zeit kam der junge Barbarour, ein glü-hender Patriot von männlicher Schönheit aus Marseillean, und besprach sich mit den Volkssührern über die Vertbei-digungsanstalten gegen die Verbündeten, wenn sie inFrankreich einfielen; errieth, die Heere durch vertraute Agen-ten für die Sache der Demokratie bearbeiten zu lassen, be-stimmte den Maire von Marseille, die öffentlichen Gelder nichtabzuliefern, und schrieb in sein Departement, man solle frei-willig die 20,000 Mann, deren Organisation der König ver-weigere, zusammenbringen. Eine Deputation Marseiller ver-langte von der Versammlung die Aufstellung größerer Trup-penmassen um Paris und an den Grenzen. Von den Mar-seiller Föderirten werden wir später hören.

Die Pariser Demagogen — es war um die Mitte desJuni — hatten schon zuvor in geheimen Zusammenkünfteneine bewaffnete Volks Versammlung auf den 20. Juni, denGedächtnißtaz des Schwurs im Ballhause, verabredet. Die