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Vergniaud's Antrag am Schluss« dieser fulminanten Redeging dahin: dem Könige die Wahl zwischen der Revolutionund den Fremden zu lassen, und sich heilig zu ver-pflichten, für die Freiheit zu siegen oder zu sterben; zugleichaber das Vaterland in Gefahr zu erklären, und in innigerVereinigung, von jeder Spaltung entfernt, die zur Rettung derNation für diesen Fall in dem Commissionsbericht vorgese-henen Maßregeln zu treffen.
Deputirte und Gallerien waren heftig ergriffen; man er-drückte den Redner fast, welcher zuerst in der Versammlunggewagt hatte, auf öffentlicher Tribüne von der Absetzung desKönigs zu sprechen. Dennoch hatte er es nur hypothetisch,nicht assertorisch gethan. Aber diese Redweise überzeugte nurum so stärker von der Wahrheit der vorausgesetzten That-sachen, an welcher beinahe Niemand mehr zweifelte. WenigeTage nachher drückte sich Brissot offen und unverholenaus. Die Gefahr, rief er, worin wir uns befinden, istgrößer, als man jemals in vergangenen Jahrhunderten er-lebte. Das Vaterland ist in Gefahr, nicht weil es an Trup-pen fehlte, nicht weil die Truppen muthlos, die Grenzenschlecht befestigt, seine Hilfsquellen wenig ergiebig wären....Nein! es ist in Gefahr, weil man seine Kräfte gelähmt hat.Wie, und wer hat sie gelähmt? Ein einziger Mensch, der-selbe, welchen die Verfassung zu ihrem Haupte und welchenseine treulosen Rathgeber zu ihrem Feinde gemacht haben!Man sagt Euch, fürchtet die Könige von Ungarn und Preus-sen.... und ich sage: die Hauptstärke dieser Könige ist amHofe, und da müssen sie zuerst besiegt werden. Man sagtEuch: schlagt auf die eidverweigernden Priester im ganzenKönigreich.... und ich sage Euch: schlagt auf den Hof derTuilerien, und Ihr schlagt die Priester mit Einem Schlage.Man sagt Euch: verfolgt die Ränkemacher, die Meuterer,die Verschworenen.... und ich sage Euch: sie werden alleverschwinden, wenn Ihr auf das Kabinet der Tuilerien los-schlagt; denn dieses Kabinet ist der Mittelpunkt, wo alle