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und her Verblendung, daS so entschieden gegen die Sachewar, zu deren Gunsten man es geschmiedet hatte:
Manifest des Herzogs von Braunschweig.
„Ihre Majestäten der Kaiser von Oesterreich und der Königvon Preußen haben mir den Oberbefehl über ihre an derGrenze Frankreichs vereinigten Heere übertragen; ich willalso den Bewohnern dieses Königreichs die Gründe angeben,welche diese beiden Fürsten zu ihren Maßregeln bestimmthaben, und die Absichten, welche sie verfolgen.
„Diejenigen, welche sich die Regierung in Frankreich an-gemaßt haben, sind, nachdem sie die Rechte und die Besitzun-gen der deutschen Fürsten im Elsaß und in Lothringen diesenwillkürlich entrissen; nachdem sie im Innern die gute Ord-nung und die rechtmäßige Regierung gestört und umgestürztund nachdem sie gegen die geheiligte Person des Königs undseiner erlauchten Familie Gewaltthätigkeiten begangen haben,die sich noch täglich erneuern, endlich so weit gegangen, daßsie Sr. Majestät dem Kaiser einen ungerechten Krieg erklär-ten und in seine niederländischen Provinzen einfielen; einigeandere Provinzen des deutschen Reichs hatten unter derselbenUngerechtigkeit zu leiden; und mehrere andere sind der drin-gendsten Gefahr nur dadurch entgangen, daß sie den Dro-hungen der herrschenden Partei und ihrer Abgesandtennachgaben.
„Se. Majestät der König von Preußen, mit Sr. kaiserl.Majestät durch ein enges Schutzbündnis' vereinigt, und selbstein mächtiges Mitglied des deutschen Reiches, konnten somitnicht unterlassen, seinem Verbündeten und seinen Mitständenzu Hilfe zu ziehen; aus diesem doppelten Grunde übernimmtSe. Majestät die Vertheidigung des Kaisers von Deutschland.
„Diesem großen Interesse schließt sich noch ein gleich wich-tiger Zweck an, welcher den beiden Monarchen sehr am Her-zen liegt, nämlich der, der Gesetzlosigkeit im Innern Frank-reichs ein Ende zu machen, die Angriffe auf Thron und