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ser Absicht bitten Ihre Majestäten Seine allerchristlichste Ma-jestät, die Grenzstadt bezeichnen zu wollen, in welche er sichmit seiner Familie zurückzuziehen wünscht, um ihm ein sicheresGeleit schicken zu können und ihn in Stand zu setzen, in allerSicherheit die Minister und Räthe zu sich zu berufen, welchezu bezeichnen er für genehm halten wird, die ihm paffendscheinenden Einberufungen zu erlassen, und die Wiederherstel-lung der Ordnung und der Regierung seines Königreichszu leiten.
„Endlich erkläre und verspreche ich noch in meinem eigenenNamen und in der obgenannten Eigenschaft, daß ich die miruntergebenen Lruppen überall gute und strenge Mannszuchthalten lassen, die wohlgesinnten Unterthanen mit Sanftmuthund Mäßigung behandeln und Gewalt nur gegen die anwen-den werde, die sich eines Widerstandes oder bösen Willensschuldig machen.
„Aus diesen Gründen fordere ich alle Bewohner des König-reichs auf, und vermahne sie aufs Kräftigste und Inständigste,sich dem Zuge und der Bewegung meines Heers nicht zuwidersetzen, sondern ihm überall freien Durchzug und gutenWillen, Hilfe und Beirath zu geben, wie es die Umstündeerfordern könnten."
Gegeben im Hauptquartier Koblenz am r5. Juli 1792.
Unterzeichnet: Karl Wilhelm Ferdinand,
Herzog von Braunschweig-Lüneburg.
Das war einem großen, von frischer Freiheit durchglühtenVolke zu viel geboten.
Ein Schrei der Entrüstung durchhallte ganz Frankreich:die gesammte Nation erhob sich zum Widerstand gegen dietiefe Schmach und grausame Rache, womit sie von Verräthernund Ausländern bedroht wurde ").
*) In diese Zeit fällt das bekannte Lied von Nouget, die Mar-seillaise, welch« so oft die Franzosen jnm Siege begeisterte. Dieses