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langt wurde. Den Häuptern der Volkspartei schien jedochdas gesetzliche Mittel zu langsam; die Versammlung hattedie Bittschrift dem Ausschuß der Zwölfer zur Berichterstat-tung übergeben, und auch Lafapette war von der Mehrheitder Versammlung bei der Berathung seiner Anklage am8. August freigesprochen worden. Das Volk war keineswegsmit diesen Beschlüssen zufrieden, und in den Klubs beriethman einen Aufstand. Schon am 2 S. Julius, und bald her-nach bei der Ankunft der Marseiller Föderirten, welche überParis in das Lager von Sviffons zogen, hatte er ausbrechensollen; allein weil das Gelingen nicht sicher war, verhin-derte Petion beide Male den Ausbruch. Aber am S. Augusterreichte die Gührung den höchsten Grad, und 47 Sektionenvon Paris erklärten, wenn die Absetzung nicht noch an dem-selben Tag erfolge, so werde man um Mitternach die Sturm-glocke ziehen und das Schloß angreifen. Ein großer Theilder Versammlung war zwar unzufrieden mit dieser Drohung,aber man schied ohne Beschluß, weil die Stadtbehörden er-klärt hatten, nicht, mehr mit Auktvrität, sondern höchstensnoch durch Ueberredung das Volk leiten zu können. Eswar in der Hand seiner Führer, unter welchen heute Dan-ton obenan steht: er war mit seinem: „Man muß einenSchlag thun!" der Haupturheber des lo. Augusts. Inder Borstadt St. Antoine, wohin sich die Jakobiner aus ih-rer Sitzung begaben, sammelten sich die zum Aufstand berei-teten Schaaren; vor Mitternacht fiel ein Schuß, die Sturm-glocken ertönten, Alles lief zu den Waffen.
Um sich ganz der Gewalt zu bemächtigen, setzten die Mit-glieder der Sektionen die bisherigen Municipalbeamten ab,und ernannten einen provisorischen Gemeinderath, der vondem Stadthause aus den Aufstand leitete.
Unterdessen hatte sich der Hof, von den Unruhen in denVorstädten unterrichtet, in dem Schlosse, so gut es gehenwollte, zur Vertheidigung gerüstet. Das Innere des Schlossses ivar von 800-900 Schweizern, von den Officieren