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Zweiter Band.
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der entlassenen Leibgarde, von Adeligen und Royalisten, welchesich mit Säbeln und Pistolen eingefunden hatten, besetzt.Der General-Commandant der Nationalgarde, Mandat,war dem Schlosse mit seinem Generalstab zu Hilfe geeilt;er hatte die dem Könige ergebensten Bataillone aufgefordert,die Waffen zu ergreifen. Auch die Minister waren um denKönig versammelt, der Syndikus des Departements befandsich ebenfalls im Schloß, und man hatte den Maire Petiondahin beschieden unter dem Borwande, Nachrichten über dieLage von PariS einzuziehen, in der That aber, um im Noth-fall von ihm die Ermächtigung zu erhalten, Gewalt mitGewalt zu vertreiben, und ihn als Geisel zurückzubehalten.Die Nationalgarde mit der Gendarmerie zu Pferd besetztedie Höfe und Hauptposten des Schlosses, die Kanoniere hat-ten ihr Geschütz an den Zugängen der Tuilerien aufgeführt.

Mehrere Dcputirte, als sie die Zeichen der öffentlichenGefahr gewahrten, waren dem Versammlungssaale zugeeiltund berathschlagten sich unter dem Vorsitz Vergniaud's. Aufdie Nachricht, daß Pvtion ungern im Schlosse sich aufgehal-ten sehe, forderten sie ihn unter demselben Verwand derBerichterstattung über Paris vor ihre Schranken, und befrei-ten ihn so aus den Händen des Hofes. Kaum hatte ihndie Versammlung an seinen Posten entlassen, als er vondem neuen Gemeinderath einer Wache von 500 Mann, seyes nun freiwillig (um der Verantwortlichkeit zu entgehen)oder gezwungen, übergeben wurde. Auch Mandat wurde vonder neuen Behörde aus dem Schlosse abgerufen; ungern ver-ließ er den seiner Vertheidigung anvertrauten Platz. Als erauf das Stadthaus kam, und die alte Municipalität abge-setzt fand, erblaßte er. Man warf ihm vor, der National-garde den Befehl ertheilt zu haben, auf das Volk zu feureri,und ließ ihn in das Gefängniß der Abtei führen, als ihndie Menge auf dem Wege dahin erdrosselte. Den Oberbe-fehl über die Nationalgarde erhielt Santerre: damit warder Hof ihres Armes beraubt. Ohnedieß hatte der Anblisk