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Wurde nur von äußerst Wenigen gut aufgenommen, und dieKanoniere zogen, statt aller Antwort, die Ladungen aus ih-rem Geschütz.. Rüderer zog sich in Eile zurück in dasSchloß.
Hier berathschlagte sich der König mit seinen Ministern.Ein Stadtbeamter hatte den beginnenden Angriff auf dieLuilerien gemeldet. „Was wollen die Leute denn?" fragteder Siegelbewahrer Joly. „Die Absetzung," antwortete derBeamte. „Sö mag die Versammlung sie aussprechen!" ent-gegnete der Minister. „Aber, sprach die Königin, was wirdnach dieser Absetzung geschehen?" Niemand antwortete:Jetzt trat auch Röderer ein, und schilderte die äußerst drin-gende Gefahr; er sah kein anderes Rettungsmittel, als wennsich der König mit seiner Familie in den Saal der gesetzge-benden Versammlung flüchte. „Pfui doch! — soll die KöniginMit Lebhaftigkeit geantwortet haben, — lieber will ich michunter diesen Mauern begraben, als hinausgehen!" und zumKönig sich wendend, bot sie ihm eine Pistole mit den Wor-ten: „Wohlan, mein Herr, jetzt ist es Zeit, sich zu zeigen!"Der König — schwieg. Rüderer aber entgegnete: „Sie,Madame, wollen also die Verantwortung für den Tod desKönigs, den Ihrigen- den Ihrer Kinder und Aller, welchehier sind, Sie zu vertheidigen, auf sich nehmen? — Dabrach der König, gefolgt von seiner Familie, auf, und indemer, sich selbst aufgebend, durch die Reihen seiner Freunde undVertheidiger ging, sprach er: „Ihr Herren, es gibt hiernichts mehr zu thun." Durch den Garten, wo Schweizerund ergebene Nationalgarden standen, gelangte der kleineZug an das Thor der Feuillans, wo ihm eine uner-meßliche Menge den Weg versperrte. Mit Mühe dranger durch/ und die königliche Familie gelangte mitten unterVerwünschungen und Beleidigungen in den Saal der gesetz-gebenden Versammlung. Ein Friedensrichter zeigte dieser dieAnkunft des Königs an, welcher mit den Worten eintrat:/,Jch bin hieher gekommen, um ein großes Verbrechen zu
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