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Zweiter Band.
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eines Angeklagten erwiesen wurde, so folgten sie dem Gebotder Gerechtigkeit. Auf diese Weise wurden Mehrere — be-sonders Männer von Unerschrockenheit — gerettet. Auchan die königliche Familie hatten die Vehmrichter gedacht;aber die dreifarbige Fahne, als Zeichen des Volksschutzesaufgesteckt, hielt die Angreifenden in scheuer Ferne. Dagegenverlor die Prinzessin Lamballe, Freundin der Königin, ihrLeben.

Ueber die Septcmbertage und „Septcmbristrer" hat dasganze civilisirte Europa den Fluch ausgesprochen; aber ver-sprach denn die Drohung im Manifeste der Preußen denDemokraten etwas Besseres, und war nicht der Angriff vonaußen die unläugbare Ursache der Gräuel? Keineswegs sindletztere vor dem Richterstuhlc der Moral und des GesctzeSzu rechtfertigen; aber in öffentlichen Gefahren wird ja al-lenthalben das gewöhnliche Recht suspendirt und eine will-kührliche Macht in einzelne Hände gegeben; auch anderswogeschieht in solchen Fällen viel Unrecht, und der Rettungdes Ganzen muß mancher Einzelne geopfert werden. DieVolksmenge glaubte einmal an eine (durchaus nicht unwahr-scheinliche) Ropalistenverschwörung, und wollte, wie die Pa-riser Gemeinde in einer Proklamation an die andern sichausdrückt, gegen den Feind ziehend, keine Banditen hintersich lassen, um Weiber und Kinder zu ermorden. Dahermußten die Gefährlichen und Verdächtigen sterben, von wel-chen indessen nur wenige unschuldig waren.

Am 6. Sept. stattete der Maire Petion der Nationalver-sammlung einen beruhigenden Bericht über PariS ab; dieOrdnung sey wieder hergestellt, man dränge sich unter dieFahnen, die wieder geöffneten Thore gebe» dem Handel undWandel Raum.

Die konvulsivische Anstrengung der Hauptstadt, welcher dieDepartemens nacheiferten, bereitete übrigens den Sieg überdas Ausland vor. Die Rekruten wurden schnell eingeübt