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Zweiter Band.
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pfangen wir ihn mit "dem Bajonnet!" und seinen Hut unsdem Degen schwingend, rief er mit starker Stimme: „ESlebe die Nation! Auf, laßt uns siegen für sie!" Begeisterndlief dieser Ruf durch die Reihen. Der Herzog von Braun»schweig, überrascht durch die Festigkeit der jungen Krieger,trug Bedenken, vorwärts zu gehen, und zog seine Bataillonezurück. Die Kanonade dauerte ununterbrochen fort. Umvier Uhr versuchten die Oestreichs einen neuen Angriff, undwurden zum zweiten Male zurückgeschlagen. Der Sieg ver-blieb den französischen Waffen; Kellermann konnte.nun un-gestört über die Aube gehen und bedrohte die rechte Flankedes Feindes, als dieser Tags darauf eine neue Schlacht wa-gen wollte. Der Herzog von Braunschweig ging in seineQuartiere zurück. Die nasse Herbstwitterung, schlechte Nah-rung und Krankheiten vollendeten die Niederlage des so stolzeingedrungenen deutschen Heers, und sein Führer hatte mitallem Recht das blinde Vertrauen auf die Aussagen derEmigranten zu bedauern, die ihn veranlaßt hatten, auf denangeblich kurzen Fcldzng sich nicht mit vielen Bedürfnissenzu versehen. Er wurde von den französischen Truppen leb-haft gedrängt; Biron griff seinen Nachzug an; Cüstine nahmZufuhr und Lebensmittel weg und besetzte die Rheinüber-gänge. Unter solchen Verhältnissen wurden Unterhandlungenangeknüpft, die jedoch von beiden Seiten keinen offiziellenCharakter hatten, da einerseits der König von Preußen aufForderungen bestand, welche der Ehre der französischen Na-tion Eintrag gethan hätten, andererseits der bereits ver-sammelte Nationalkonvent nicht eher einen Vertrag eingehenzu wollen erklärte, „bis der Boden der Freiheit vonTyrannenknechten gesäubert sey."

Am letzten September begann der wirkliche Rückzug derPreußen aus Frankreich; Kellermann verfolgte sie, noch mehraber der Zorn der Elemente, welche auch dießmal wie späterbestimmt schienen, den menschlichen Uebermuth zu strafen.Auch politische Gründe trugen dazu, den Kriegseifer de»