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Zweiter Band.
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preußischen KabinetS, welches nicht viele Heere zu verlierenhatte, zu mäßigen. Auf allen Punkten waren in die-sem Feldzug die französischen Heere siegreich. In Flandernhatte der Herzog von Sachsen-Teschen das grausame Bom-bardement von Lille ohne Erfolg aufgeben müssen; Cüstinehatte Trier, Speier und Mainz weggenommen, Montes-quieu Savopen, Anselme die Grafschaft Nizza erobert.Dumouriez ging nach Paris, seines Triumphs zu genießen.Als der Nationalkonvent zusammentrat, war der erste An-drang des Auslands überwunden.

Der Ratio Nal-Konvenk. (Convention nationale.)

(20. Sept. 1792 — 26. Okt. 1795.)

Wir stehen an einem Wendepunkt der Revolution. Siehat ihre Eristenz gerettet, erkennt ihren Endzweck und nenntsich bei ihrem wahren Namen. Zugleich aber verfällt siein ihren Repräsentanten dem gemeinsamen Loos aller größe-ren Versammlungen: nach einmüthiger Bekämpfung der gemein-samen Todfeinde äußern sich Meinungsverschiedenheiten, bildensich Parteien mit entgegengesetzten Bestrebungen, kommen per-sönliche Interessen ins Spiel; die Entschlossensten werdenSieger, und tödten, bei so wilder Aufregung der Leidenschaf-ten, ihre Gegner, von welchen sie ihrerseits ebenfalls wenigSchonung Hütten erwarten dürfen.

Die Geschichte des Nationalkonvent s, in dessen Handmehr als drei Jahre das Schicksal von Frankreich lag, istso vielseitig, so verwickelt und thatenschwer, daß sie der Ue-bersicht und Klarheit wegen in mehrere Unterabtheilungenzerlegt werden muß. Erstlich zerfällt sie in die Erzählungder inneren Zustände und des äußeren Kriegs.Sodann theilen sich die inneren Zustände in den Gangder Verhandlungen des Nationalkonvents unddie politischen Schwingungen der Parteien und