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tiLlenseui- 6e I» 6on8iitution." Fast alle ausgezeichneterenMänner schrieben Flugschriften über die Fragen des Tags;die Reden und Beschlüsse in den Gesellschaften wurden theilsin den Journalen, theils in besonderen Abdrücken bekanntgemacht, und oft ging die versammelte Menge von dem An-hören der gemachten Vorschläge sogleich zur That über.Dabei läßt sich leicht denken, durch welche Ansicht derDinge die halbaufgeklärte, leicht erregbare Masse, welche demSonderbarsten, Aergsten und Unwahrscheinlichsten am gern-sten Glauben schenkt, sich gewöhnlich bestimmen ließ. Al-lerdings war sie meist in den Handen der erhitztesten Dema-gogen; aber diese in ihren Mitteln unbedenklichen Menschenhatten, neben aller Ueberspannung und Gewaltthätigkeit, denunläugbaron Vorzug, Feinde der Unterdrückung und guteFranzosen zu seyn; sie mochten schreckliche Eingriffe und Un-gerechtigkeiten gegen Person und Eigenthum einzelner, mit-unter verkannter Menschen thun, ihr Zweck wenigstens wargut und wurde erreicht. Wir sagen hiermit nicht: der Zweckheiligt die Mittel, sondern wir sagen: diese Patrioten inihrem Feuereifer glaubten auch an dem Schrecklichsten, wassie thaten, recht zu handeln, da die Gewalt der Umstündean die Stelle der individuellen Moralität die Pietät für dasGanze gesetzt hatte.
Um das Bild jener Tage zu vervollständigen, führen wirnoch einen vornehmeren politischen Cirkel an, den girondisti-schen, welcher sich bei der Gattin des Ministers Rolandversammelte. Diese geistreiche und gelehrte Frau — sie lei-tete gewöhnlich die Schritte ihres Gemahls — sah wöchent-lich einen Kreis von Staatsmännern, Rednern und Gelehr-ten um sich, und bildete gewissermaßen einen republikanischenSalon. Hier entwickelten die Theoretiker und Systematikerihre Ansichten, denen es aber gewöhnlich an Einheit, Nach-druck, und, weil sie von den Ereignissen immer überflügeltwurden, auch an Consequenz gebrach. Die Bergmännernannten das Haas Rolands spottend „ein Bureau des
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