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Zweiter Band.
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tyrerthums der Nationen." Collot d'Herbois verlangte un-ter lautem Beifall, daß die Grundlage aller Maaßregeln dieVernichtung des Königthums seyn solle. Dantons Vorschlag:nur eine vom Volke gebilligte Konstitution anzunehmen,wurde zum Gesetz erhoben. Dagegen verwarf der KonventManuels Abtrag, daß der Präsident von Frankreich in demPallast der Tuilerien wohnen, mit den Zeichen der öffentli-chen Gewalt umgeben und von jedem Bürger ehrerbietigbegrüßt werden solle, als eitel und aristokratisch. „DieLugend wohnt im fünften Stock," — rief Tallien. Hier-auf wurden die Administrativ-, Municipal- und Justizbeam»ten (letztere durften von nun an aus allen Bürgern gewähltwerden) einer neuen Wahl unterworfen. Bei einer Verfas-sungsänderung ist dieß nothwendig; die Franzosen vom Jahr1850 haben es übersehen. Ein Staatsdienst wurde mit derEhrenstelle eines Vertreters der französischen Nation fürunvereinbar erklärt *). In Folge der Aeußerung födera-listischer Gesinnungen, wodurch die Schnellkraft der Na-tion zersplittert worden wäre, sprach der Konvent die Ein-heit und Untheilbarkeit der französischen Republik aus.Der Föderalismus ist später vielen Girondisten zum ge-rechten Vorwurf gemacht worden; er ging aus dem Haßgegen einen übermächtigen Centralpunkt, wie Paris, her-vor. — Drakonische Gesetze wurden gegen die Emigrantengeschleudert, und selbst ihre Naturalisation in fremden Staa-ten nicht anerkannt; der Fiscus zog ihre Güter ein, ihrHaupt war dem Beil verfallen. Ebenso sollte mit dem Todebestraft werden, wer die Einfuhr von Getreide nach PariShindere, oder eine Ausfuhr desselben veranstalte. Endlich —man fürchtete eine mögliche Diktatur — wurde jeder mitTodesstrafe bedroht, der den Vorschlag oder das Attentatmachen würde, irgend eine die Vvlkssouveränität gefährdendeGewalt aufzustellen. Die Beschlüsse in Betreff der Kriegs-

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*) Wäre cS überall so!