und auswärtigen Angelegenheiten, welche der Konvent umdieselbe Zeit faßte, sparen wir der Beschreibung jener Ver-hältnisse auf.
Der Streit zwischen Vergmännern und Girondisten, demmehrere der odengenannten Dekrete ihren Ursprung verdan-ken, entbrannte gleich nach Eröffnung des Konvents mitHitze. Die rechte Seite, die Partei der Gemäßigten, begingden ungeheuren Fehler, der für sie selbst von so verderblichenFolgen war, daß sie Maaßregeln der Strenge verlangte, undzuerst die Ilnverleylichkeit der Volksrepräsentanten antastete.„Es ist Zeit, — sprach Kersaint — für die MeuchelmörderSchafotte zu bauen, und für diejenigen, welche zum Meu-chelmorde auffordern!" — „Glaubt man, rief Buzot, unszu Sklaven einiger Deputirten von Paris zu machen?"Ungeachtet des lebhaftesten Widerstandes der Bergmännerund Jakobiner wurden Kersaint's und Buzot's Vorschlägeangenommen und sechs Kommissäre ernannt, mit dem Auf-trag, über die gegenwärtige Lage der Republik und den Zu-stand von Paris Bericht zu erstatten, einen Gesetzesentwurfgegen die Mvrdstifter einzubringen, endlich über die Mittelzu berichten, wie der Konvent sich mit einer aus den 85 De-partemens gezogenen Nationalmacht umgeben könnte. Durchdiese Art Leibwache wollten sich die Girondisten gegen dieZudringlichkeit und Drohungen der mächtigen und bewaff-neten Pariser Gemeinde sichern. Lasource erklärte mit dür-ren Worten: „Ich fürchte den Despotismus von Paris; ichwill nicht, daß Paris, von Ränkeschmieden geleitet, für dasfranzösische Reich das werde, was Rom für das römischewar; Paris muß auf Vss des Einflusses, gleich jedem andernDepartement, beschränkt werden *). Osselin, Deputirterder Hauptstadt, verlangte, daß man sich unumwunden aus-drücke. Jetzt klagte Rebecquy, ein Marseiller, Nobespierrean, das Haupt einer Partei zu sepm die nach der Diktatur
*) Paris galt allein für ein Departement.