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Zweiter Band.
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welche Natur und Vernunft in die Herzen aller freien Men-schen geschrieben haben. Keine Worte! zur Sache. Manhat euch den Vorschlag gemacht, es Tyrannen gleich zu thun,indem ihr euch mit einer besonderen Garde umgebt, die ver-schieden von derjenigen ist, aus welcher in Wirklichkeit dieöffentliche Macht besteht. Die Sektionen von Paris erklä-ren euch, nachdem sie die Stärke der Principien, auf welchendie Volkssouverünität beruht, gewogen, daß sie diesen Plangehässig an sich, gefährlich in der Ausführung finden. Wirwerden das Princip geradezu angreifen; und während derauswärtige Feind vor unsern siegreichen Waffen zittert, be-kämpfen wir den inneren mit den Waffen der Vernunft.Aber, wird man sagen, Paris scheint sich allein stellen zuwollen; schändliche Lästerung, leerer Verwand! Paris hatdie Revolution gemacht, Paris hat die Freiheit dem übrigenFrankreich gegeben, Paris wird sie aufrecht zu halten wis-sen." Diese hochmüthige Sprache verursachte große Entrü-stung im Konvent; er mißbilligte den Druck der Rede, wel-chen der Gemeinderath beschlossen hatte. Die gegenseitigeLeidenschaftlichkeit stieg; die Föderirten durchrannten PariSund verlangten dieKöpfeRobespierr c's, M arats,Dantvns und aller ihrer Vertheidiger. DasVolk bewegte sich nicht, und der Girondisten-Aufstand endetelächerlich, nachdem er seine Urheber kompromittirt undihrer Popularität beraubt hatte; denn man trug sichmit dem Gerücht, Paris solle verlassen, die Republik inden Süden versetzt und der Rest des Reichs aufgegeben wer-den. Allein mit den Triumphen der Republik mußte dieserWahn schwinden. Dagegen gährte von nun an der Haßzwischen den mittägigen Departemens und Paris, welcherspäter in blutige Flammen ausbrach.

Der Proceß Ludwigs XVl.

In dem Temple saß ein Mann mit seiner Familie, aufdessen Schicksal um jene Zeit Frankreich und ganz Europa