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Zweiter Band.
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tigten einen Schlag zu thun, der äußere und innere Feindezur offenen Erklärung zwingen, die Revolution auf den Gi-pfel treiben, einen Rückgang, eine Versöhnung unmöglichmachen mußte. Ohne Zweifel trieb die meisten ein reinerEifer für das Wohl des Vaterlands; die Intriganten unterder Bergpartei sahen indessen dabei leicht ein, daß die Gi-rondisten durch ihre Versuche, dem entthronten Monarchendas Leben zu retten, bei der Meng« den Rest ihrerGunst verlieren mußten. Unter den Häuptern der Berg-männer selbst zeigte sich damals zuerst jene Verschiedenheitdes politischen Betragens, welches sie später entzweien unddie übrigen in die Hände des Beharrlichsten liefern mußte.Robespierre betrieb unerschütterlich, unversöhnlich alsstarrer Republikaner den Proceß gegen Ludwig. Dantonschwieg und überließ sich dem Wohlleben, man sagt, mitdem Gelde, das er in dem eroberten Belgien genommenhatte. Rvbespierre, der ähnliche Vorwürfe von Niemandaus der Gegenpartei zu befürchten hatte, und rücksichtsloshandeln konnte, stand als guter Bürger eben so hoch überDanton, wie dieser ihn an Genie überragte. Aber wennman das Vertrauen des Volks behalten will, muß man vorallen Dingen ein rechtschaffener Mann und unbescholtenenRufes seyn.

Indessen häuften sich die Anzeigen gegen Ludwig XVI.,welche es möglich machten, ihn verrätherischer Unterhandlun-gen mit dem Ausland und contrerevolutionärer Pläne an-zuklagen. Seine Beschützer mußten vor diesen Beweisenverstummen. Sie fanden sich auf den Bureaux der Civil-liste, welche zur Unterstützung Ausgewanderter mißbrauchtworden war, und enthüllten namentlich geheime Korrespon-denzen mit eidscheuen Priestern und flüchtigem Adel. Anden Bischof von Clermont hatte Ludwig im Frühjahr 1791geschrieben: „wenn er seine frühere Macht wieder bekomme,wolle er die Geistlichkeit in ihre altcn Rechte einsetzen."In dem „eisernen Schrank" fand man Briefe an ihn,

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