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welche anzunehmen allerdings einem konstitutionellen Monar-chen nicht zustand. „Der Krieg, — hieß es in einem, —wird alle Mächte zwingen, sich gegen die Aufwiegler undVerbrecher, welche Frankreich tyrannisiren, zu verbinden,damit ihre Bestrafung Jedem zur Warnung diene, der denFrieden der Reiche zu stören sucht. — Sie können, Sire,auf i 5 N,ooo Mann Preußen und Kaiserliche, und auf einHeer von 20,ono Emigranten rechnen." Daraus ging klarhervor, daß der König, während er öffentlich über die Ein-griffe auswärtiger Mächte in die inneren AngelegenheitenFrankreichs entrüstet geschienen und ihnen im Namen derNation den Krieg angekündigt hatte, innerlich den EinfalldeS Auslands begünstigte, und insgeheim, besonders durchUnterlassung der nöthigen Rüstungen, dessen Triumph überFrankreich vorbereiten wollte. Dieß war allerdings eineSünde gegen die Ration, und die Verantwortlichkeit fielauf Ludwig persönlich, weil sein damaliges Ministeriumpatriotisch, und nicht in die Hofränke eingeweiht war. Diekonstitutionelle Unverantwortlichkeit des Königs konnte aberoffenbar nicht zu dem bestimmten Zwecke erfunden seyn, dieKonstitution zu stürzen. Sobald der Regent im Einver-ständniß mit den fremden Mächten sein Volk heimlich be-kriegte, hatte er seine verfassungsmäßigen Pflichten abgeschüt-telt und konnte an seine verfassungsmäßigen Rechte keineAnsprüche wehr machen, — denn die Achtung vor der Kon-stitution muß, wie jeder Vertrag, gegenseitig seyn, oder erhebt sich von selbst auf.
Eine neue Entdeckung erschwerte die Anklage. In denTuilerien fand man hinter dem Getäfel eine in der Mauerangebrachte, mit eiserner Thüre verschlossene Oeffnung. Die-ser dem Minister Roland entdeckte Wandschrank enthielt alleKomplotte und Intriguen des Hofs gegen die Revolution;jene Bestechungsprojekte, womit man die Volksführer zugewinnen suchte und theilweise gewann, z. B. Mirabeau, dessenUnterhandlungen man hier vorfand. Alsbald wurde im