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von den fremden Mächten, die man schonen zu müssen vor-gibt? Wollt ihr von den Königen, oder von den Völkernsprechen? Von den Königen! Aber glaubt ibr denn, siekönnten noch unzufriedener mit uns werden, als sie es schonsind? Glaubt ihr, sie nebmen ein lebhafteres Interesse ander Person unseres früheren Despoten, als an dem Despo-tismus selbst? Denket ihr, die Gründung der Republik seyin ihren Augen keine unverzeiblichere Sünde, als sogar derTod dieses Ludwigs? Franzosen, täuschet euch nicht übereure Lage! ihr habt nur Ein Mittel, der Rache der Königezu entkommen, — den Sieg. Sie bändigen, oder unter-gehen!.... Je mehr Festigkeit ihr entwickelt, je mehr wer-det ihr den Sturz derselben beschleunigen. Gibt es einsichereres Mittel, sie in der Meinung der Völker herabzu-setzen und mit Schrecken zu schlagen, als den Anblick ihresder Freiheit geopferten Mitverschwornen? Dieses Schauspiel
wird für sie das Haupt der Medusa seyn. Die Völker
aber wird es nicht entsetzen; ich glaube in diesem Jahrlmu-dert der Auiklärung nicht mehr an die Liebe der Menschenzur Knechtschaft."
Nachdem der Redner noch einmal und weitläufiger daraufzurückgekommen, daß der Nationalkonvent das einzig paffendeTribunal für den Er-König sey, widerlegt er am Ende dieForderung einiger Depueirten, daß man über diesen Gegen-stand die Urvcrsammlungen des Volks befragen müsse. DieseForderung war eine Schlinge für die Bergmänner. IhremEntschluß getreu, Ludwig schnell und sicher zu verderben,konnten sie eine so weitläufige und ungewisse Maaßregel nichtannehmen, und doch durften sie, die Lieblinge der Masse,eine Appellation an die Nation nicht schlechtweg verwerfen,ohne ihre Popularität zu gefährden. Rvbespierre wickeltesich mit vieler Geselncklichkeit los. „Keineswegs, erklärte er,Hütte seine Ansicht von dem gesunden Sinn und der Ge-rechtigkeit des französischen Volks eine Verwerfung zu fürch-ten, und mit Zutrauen würde er sich seinem Urtheil über-