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Zweiter Band.
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Vertheidiger vor euren Schranken und auf eurer Redner-bühne selbst laut bekennen dürfen? Welch' eine Republik,deren Gründer ihr von allen Seiten Gegner erwecken, umsie in ihrer Wiege anzugreifen!

„Schauet, wie reißende Fortschritte dieses System schongemacht hat. Um die Zeit des letzten Augusts verbargensich alle Partheigänger des Königthums; wer immer es ge-wagt hätte, die Vertheidigung Ludwigs XVI. zu unterneh-men, wäre gestraft worden als ein Verräther. Heute zeigensie ungestraft eine kecke Stirne; heute nehmen die verschrieen-sten Schriftsteller der Aristokratie mit Zuversicht ihre ver-gifteten Federn wieder; heute überschwemmen freche Flug-schriften, die Vorläufer aller Attentate, die Stadt, wo ihrwohnet, die 84 Departemens, und wagen sich bis zur Vor-halle dieses Allerheiligsten der Freiheit. Heure machen be-waffnete Menschen, ohne euer Wissen, gegen die Gesetze indiese Mauern berufen und daselbst zurückgehalten, die Straßender Stadt von aufrührerischem Geschrei wiederhatten, dasdie Straflosigkeit Ludwigs XVI. fordert; heute, man hat eseuch gesagt, hat Paris versammelte Männer in seiner Mitte,um ihn der Gerechtigkeit der Nation gewaltsam zu entreißen.Es bleibt euch nur noch übrig, diesen Kreis den Goliathenzu öffnen, die sich schon herandrängen, als eifrige Bewerberum die Ehre, zu Gunsten des Königthums ihre Lanzen zubrechen. Was sage ich! heute theilt Ludwig die Bevollmäch-tigten des Volks in zwei Parteien; man spricht für, manspricht gegen ihn. Wer hätte vor zwei Monaten ahnenkönnen, daß hier die Frage seyn würde, ob er unverletzlichsey? Aber seit ein Mitglied des Nationalkonvents — derBürger Petion — die Frage: ob der König gerichtetwerden könne? als den Gegenstand einer ernsthaften, jederandern Frage vorausgehenden Erörterung vorgestellt hat, sonahm man die Unverletzlichkeit, womit die Verschwörer derkonstituirenden Versammlung seine ersten Meineide bedeckthaben, zum Verwand, um seine letzten Attentate zu beschirmen.