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würden, wenn eine Privathaüd die Pflicht derNationalgerechtigkeit erfüllte! Bürger, mißtrauetdieser Schlinge! wer einen solchen Rath zu geben wagte,würde nur den Feinden des Volks dienen. Was auch sichereignen mag, die Bestrafung Ludwigs ist fortan nur insofern gut, als sie den feierlichen Charakter einer öffent-lichen Rache trägt.
»Was liegt dein Volke an dem verächtlichen Individuumdes letzten der Könige? Repräsentanten! was ihm daranliegt, was euch selbst daran liegt, daß ihr die Pflich-ten erfüllet, die das Vertrauen der Nation euch aufer-legt hat. Ihr habt die Republik proklämikt; aber habt ihrsie uns gegeben? Noch kein einziges Gesetz haben wir ge-macht, das diesen Namen rechtfertigt; noch keinen einzigenMißbrauch des Despotismus haben wir abgestellt. Rechnetdie Namen ab, so haben wir noch die ganze Tyrannei, undaußerdem noch viel verwerflichere Faktionen und unsittlichereMarktschreier mit neuem Sauerteig zu Wirren und Bürger-krieg. Die Republik! und Ludwig lebt noch! und ihr stelltnoch die Person des Königs zwischen uns und die Freiheit!Fürchten wir, den Zweifeln hingegeben, uns zu Verbrechernzu machen! Fürchten wir, indem wir zu viel Nachsicht mitdem Schuldigen zeigen, uns an seine Stelle zu setzen!
»Neue Schwierigkeit! Zu welcher Strafe werden wir Lud-wig verurtheilen ? Die Todesstrafe ist zu grausam! »Nein,sagt ein Anderer, daS Leben ist noch grausamer. Ich ver-lange, daß er lebe." Advokaten des Königs, geschieht es ausMitleiden, oder aus Grausamkeit, daß ihr ihn der Strafefür seine Verbrechen entziehen wollt? Ich meines Theilsverwerfe die Todesstrafe, womit eure Gesetze so verschwen-derisch sind, an sich, und für Ludwig hege ich weder Liebe,noch Haß: ich Haffe nur seine Uebelthaten. Ich habe dieAbschaffung der Todesstrafe in der Versammlung, die ihr
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