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öffentlich die speciellen Gründ« der Hinrichtung bekannt ma-chen müssen. Dazu diente eigentlich die Gerichtsform. Ge-gen die Unverletzlichkeit sprach sich die Mehrzahl aus, undder Cvnvent beschloß am s. Dec., daß „Ludwig Capet" ")gerichtet werden solle. Am 6. December ernannte sie eineCommission von einundzwanzig Gliedern aus ihrer Mitte,um die Einleitung des Processes zu beschleunigen. DieseCommission stattete, den 10 ., durch Robert findet ihrenBericht ab. Barbarour verlas die Urkunde, welche die Ver«brechen des Angeklagten besagte. Diese Akte enthält steben-undfünfzig Hauptpunkte, welche mit 167 Beweisstücken, denenman noch 107 neue beifügte, belegt waren. WaS man inden verborgenen Schränken gefunden hatte, reichte hin, denKönig seines Eidbruchs gegen die Nation zu überführen.Santerre, Befehlshaber der Nativnalgarde, erhielt Befehl,ihn vor dje Schranken des Convents zu führen. Er trat,begleitet vpn dem Maire, in den Temple, und fragte Ludwig,ob er erscheinen wolle? Nach kurzem Zögern antwortetedieser: „Dieß ist auch wieder Gewalt; man muß ihr weichen."Indem er also die Befugniß des Gerichts nicht anerkannte,beschloß er dennoch, sich demselben zu unterwerfen. Sp häufteer bis zu seinem Tode Widersprüche auf Widersprüche. Viel-leicht verleitete ihn die Geschichte Carls l. von England,der sein Tribunal standhaft verworfen hatte, und doch hin-gerichtet worden war, — eine Geschichte, die er in jenenTagen häufig las, — zu der entgegengesetzten Handlungs-weise. Allein diese ist um so fehlerhafter, als er durch die-selbe aus seiner (wfe ihm wenigstens scheinen mußte) ange-bornen Würde heraustrat, und den Rechtspunkt auf-gab, der für ihn angewendet werden konnte, die consti-
Man benannte Ludwig nicht wehr nach seiner früheren Würde, sonderngab ihm den ursprünglichen Namen der Dynasten, Familie, deren Sci-eensprößling er war. Hiebei erzählt man sich eine Anekdote. Lndwigim Temple begrüßte eines Morgens seine Gemahlin mit: „GutenMorgen, Madame Capet!" „Guten Morgen, Herr Capot!" lKaputt)erwiederte die Kbnigin.