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Unterschrift nicht; vielleicht auch wollte er keinen der Ert-rügen blosstellen. Einmal, als man ihm vorwarf, das Blutdes französischen Volks vergossen zu haben, antwortete ermit vieler Warme: „O nein, mein Herr, nicht ich!" Erwußte nicht, was Alles in seinem Namen geschehen war;das ist der Fluch der Könige. Nach beendigtem Verhör, inwelchem er natürlich nicht seine ganze Vertheidigung ausdem Stegreif hatte führen können, verlangte er einen An-walt. Wenn St. Just, Robespierre und mit ihnen dieBergmänner ihm auch diesen verweigern wollten, so geschahes, weil sie das Proceßverfahren überhaupt mißbilligten;nach dem Beschluß vvm 5. December hätten sie jedoch ohneZweifel ihren Widerspruch aufgegeben, wenn es ihnen nichtals schimpflich erschienen wäre, daß ein abgesetzter König aufeiner republikanischen Rednerbühne gelobt werden sollte; dencivilrechtlichen Gesichtspunkt verwarfen sie durchaus. Allein sieblieben hier nothwendig in der Minderzahl, und der Conventgestattete dem König, seine Vertheidiger zu wählen. Erbezeichnete die Rechtsgelehrten Target und Trvnchet.Target, sep es, daß er in seinen Grundsätzen den Berg-männern beistimmte, oder aus Furcht, lehnte den Auftragab. War er nach seiner politischen Ueberzeugung wirklichein Republikaner und Gegner Ludwigs, so handelte er darinnur nach seinem Gewissen und im Interesse desjenigen, des-sen Sache er, weil er ihn für schuldig hielt, nicht mit be-geisterter Wärme führen konnte, und es ist unbegreiflich,wie man ihn deshalb in der Geschichte brandmarken mag.Die Sache des Angeklagten mußten solche führen, die siefür gerecht hielten. Auch fehlte es nicht an Anerbietungen.Unter Anderen hatte Males her des "), der frühere Amts-
Dieser edle Mann ist nicht nur durch seine freisinnigen und freimüthiggeäußerten Grundsätze, besonders als Beschützer der Preßfreibcit unterdem absolute» Königthum bekannt, sondern auch durch seine Forschun-gen im Gebiete der Natur und deS Aikerbau'S. Er wurde in seinem72. Jahre, im April 1793, al» verdächtig hingerichtet. Die öffentliche