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Zweiter Band.
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genösse des tugendhaften Ministers Turgot, schon am 11 .September folgendes Schreiben an den Convent gerichtet:„Bürger-Präsident! Ich weiß nicht, ob der Convent Ludwigdem XVt. einen Vertheidigungsrath gestatten, ob er ihm dieWahl eines solchen überlassen wird. In diesem Falle wün-sche ich, daß Ludwig XVl. erfahre, ich ftp bereit, mich die-sem Geschäft zu unterziehen, wenn er mich wühlen wollte.Ich verlange nicht, daß Ihr den Convent von meinem Aner-bieten unterrichtet, denn ich bin weit entfernt, mich für eineso wichtige Person zu halten, daß sich der Convent mit mirbeschäftigen sollte; aber ich bin zweimal in den Rathdessen berufen worden, der mein Herr war, zu einer Zeit,wo nach dieser Würde von aller Welt gegeizt wurde. Ichbin ihm denselben Dienst schuldig jetzt, da viele Leute ihngefährlich finden werden; wäre mir ein anderes Mittel be-kannt, ihn meine Gesinnungen wissen zu lassen, so nähmeich mir die Freiheit nicht, mich an Euch zu wenden; ichdachte aber, daß Ihr an Eurer Stelle mehr, als Jemand,Gelegenheit habt, ihm meine Absicht zukommen zu lassen."Der Wunsch von Malesherbes wurde unter allgemeiner Rüh-rung erhört.

Die Zeit der Vorbereitungen zur Vertheidigung war ziem-lich kurz gemessen; daher sich Tronchet und Malesherbesden schon damals als Rechtsanwalt berühmten Desvze alsTheilnehmer bei dem schwierigen Geschäft beigesellten. Ihmwar die Hauptrolle dabei vorbehalten; wie auch ihm allein,der das Schreckensspstem, glücklicher als seine Collegen, über-lebte, diese Vertheidigung Früchte trug. Er starb als Grafund Pair von Frankreich, mit Ehren und Orden von denrestaurirten Bourbonen überhäuft, im Jahr 1828. Der Kö-nig indeß verzweifelte an einem guten Erfolg; seine Verthei-digung wollte er mehr vor der Geschichte, als vor seinen

Gefahr vor dem in seinen Zuckungen noch fürchterlichen Königthum,dessen Anhänger Malesherbes, ungeachtet seines Freisinns, dennoch war,kann solche Thaten des Wohlfahrtsausschusses entschuldigen.