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Zweiter Band.
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vereinigen zu können glaube, so Lenke ich, es kommt demVolke zu, in Primärversammlungen die Strafe auszuspre«chcn, welche die Verbrechen Ludwigs verdienen."

Thibaud antwortete: „Ich glaube, der Nationalkonventist mit hinlänglicher Vollmacht, Ludwig zu richten, ausge-stattet; außerdem will ich mich, unter diesen schwierigenUmständen, lieber Mit der ganzen Verantwortung beladen,als mein Vaterland all dem Uebel aussetzen, das ich vor-aussehe, wenn ihm die Genehmigung überlassen wird; ichsage: Nein."

Carra: „Da wir 4 — 500,000 Bürger an den Grenzenhaben, die nicht in die Primärversammlungen kommen kön-nen, so sage ich: „Nein!"

Opoir: „Ich sage: Ja, wenn Ludwig zum Tod verur-theilt ist; ich sage: Nein, wenn dieß nicht geschehen."

Et. Just: „Hätte ich nicht von dem Volke das Recht,den Tyrannen zu todten: so Hütte ich es von der Natur."

(Abwesend 29; zu stimmen weigerten s; unentschiedeneStimmen it.) Für die Berufung waren, von 704 Stim-menden, 280, gegen dieselbe 424; also wurde fle mit einerMehrheit von 264 verworfen.

Es war 10 Uhr Abends; der namentliche Aufruf übetdie dritte wichtigste Frage wurde auf den folgenden 16. Ja-nuar verschoben. Einen Zwischenstreit erhob die rechte Seite,indem sie zur gültigen Entscheidung der letzten Frage theilsStimmeneinhelligkeit, theils wenigstens drei Viertheile ver-langte. Der Eonvent ging darüber zur Tagesordnung über,weil, wie ein Bergmann sich ausdrückte, die Gesetze desfranzösischen Volks mit einfacher Stimmenmehrheit gemachtwerden ").

Endlich kam die entscheidende Frage zur Beschlußnahme:

Dritte Frage: „Welche Strafe hat Ludwig, weiland Königder Franzosen, verwirkt?"

-1 Eine Stimme antwortete darauf: „Ja, aber Gesetze lasse» sich zurück-nehmen, ein Menschenleben nicht!"