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seine Verbannung gestatte. Condorcet und Dupinstimmten für Galeeren strafe. Ein großer Theil derGirondisten stimmte für Gefängniß oder Verb an nun g;ein anderer für den Tod mit Aufschub; ein dritter fürden Tod mit Erörterung: ob es im Interesse desStaats geschehe, daß das Urtheil sogleich voll-zogen werde? die Mehrzahl der Jakobiner und Bergmän-ner aber unbedingt für den Tod. Folgendes war dasResultat des Scrutiniums: Personalbestand des Cvnvents:749. Abwesend wegen Krankheit, in Aufträgen, Nicht»»«kanten: zusammen 28. Absolute Majorität also: zgi. Da-von stimmten nicht für den Tod: 288 ; für den Todmit Bedingung: 46; unbedingt für den Tod: 587.Der Namenaufruf dauerte 25 Stunden. Alsdann erhob sichder Präsident Vergniaud, und Todtenstille herrschte imSaal: »Ich erkläre, sprach er mit schmerzlichem Ton, imNamen des Nationalconvents, daß die Strafe, welche ergegen Ludwig Capet ausspricht, die Todesstrafe ist." Hierauferschienen die Vertheidiger des Verurtheilten vor den Schran-ken und suchten die Versammlung zur Barmherzigkeit zubewegen. Malesherbes Stimme war von Schluchzen erstickt.Aber der Beschluß war gefaßt, und die Sitzung wurde Nachts11 Uhr aufgehoben. Am anderen Mittag (den 18. Januar)schritt der Cvnvent zur Abstimmung über die verschiedenenModifikationen und Anträge, deren Erwägung durch denHauptbeschluß, die Verurteilung zum Tode, nicht bereitsabgeschnitten war. Nur noch zwei Meinungen kamen dabeiin Betracht: 1) Ob Ludwig sich «ich ton die Gnadedes ganzen Volks wenden dürfe? Dieß wurde ab-geschlagen. Der allerletzte Versuch, der zur Rettung Lud-wigs gemacht wurde, war endlich die Frage: 2) „Soll dieHinrichtung LudwigCapets verschoben werden?"Fehlende Stimmen: 59. Für den Aufschub: 510; ge-gen den Aufschub: 580. Beschlossen war also mit einerabsoluten Mehrheit von 54 Stimme», daß Ludwig unverzüglich