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dem Feinde wissentlich Vorschub thun und das Vaterlandverrathen. Von dieser verderblichen Grvßmuth ging jedochder Convent nach den ersten günstigen Erfolgen seiner Waf-fen sogleich ab, indem er das durch Montesquieu ero-berte Savopen, mit fröhlicher Zustimmung der Einwohner,als Departement des Mont-blanc, und ebenso dievonAnselm eingenommene Grafschaft Nizza als Departe-ment der See-Alpen Frankreich einverleibte. Noch grö-ßere Vortheile zog der Convent aus den reißend schnellenund glücklichen Fortschritten seiner Armeen in den Rhein-landen und Belgien. Custine, Oberbefehlshaber der Armeeam Untcrrheine, nahm am 2 g. September 1792 Speierein, bekam fast ohne Widerstand Wvrms in seine Gewalt,und durch Capitulativn ging sogar die schlecht vertheidigteHauptfestung Mainz, in welcher sich viele Freunde derRepublik befanden (den 21. Oktober), an die Franzosen über,deren Vortrab unter dem General Neuwinger den 2 Z.Frankfurt besetzte, und große Brandschatzungen eintrieb.Custine machte den Anfang mit diesem Contributivnsspstem,das der Republik und dem Kaiserthum die Achtung undLiebe der übrigen Völker entzog. Die ächten Republi-kaner zeigten sich demselben feindlich. Auch das wichtigeBergschloß König st ein fiel. Offen stand diesem Generalder Weg ins^ Innere von Deutschland; aber theils war sein24,90» Mann zählendes Heer allerdings zu klein, um der50,000 Mann stark anrückenden preußischen Macht, welchewieder über den Rhein ging, zu widerstehen, theils fehlteihm die Kraft, das Eroberte zu behaupten und seine Vor-theile weislich zu benützen. Aus Frankfurt wurde er baldvon den über seine Habgier und Gewaltthätigkeit erbittertenHessen und Einwohnern vertrieben; zwar ließ er Mainz be-festigen, aber, ohne einen ernstlichen Angriff abzuwarten,zog er sich in das Elsaß zurück. Allgemeine Klagen überseine Feigheit, Talentlvflgkeit und Raubsucht erhoben sich;er selbst wöllte seine tzntlassuug nehmen; dießmal jedoch