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Zweiter Band.
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daß auf sie zuletzt doch die härteste Last des Kriegs zwischenihren Regenten und ihren Befreiern fiel.

Um dieselbe Zeit wurde auch die diplomatische Sprache derRepublik gebieterisch. Neapel, wo ein Bourbvn herrschte,wollte die neue Regierung nicht anerkennen, und intriguirtein Konstantinopel gegen den dahin ernannten französischenGesandten Semonville. Alsbald erschien der Gegenadmi-ral La Touche mit 4v Segeln vor Neapel, und drohte dieStadt zu bvmbardiren, wenn der König nicht innerhalb einerStunde sich entschließe, seinen Gesandten, das Organ, wo-durch die französische Republik beleidigt worden sey, vonKvnstantinopel abzuberufen, und diesen Entschluß durch einenGrvßbvtschaster in Paris anzeigen zu lassen. Erschrockenüber die angedrohte Einäscherung seiner Hauptstadt, gab derKönig nach, und gelobte Neutralität. In Rom aberwar Basse ville, Mitglied der französischen Gesandtschaft,welcher aus Auftrag des französischen Gesandten Macaudie dreifarbige Fahne auf Frankreichs Nationalpaüaste zuRom aufpflanzen wollte, von dem Pöbel ermordet worden.„Nicht um zu bitten, — denn große Mächte erniedrigensich nicht so tief gegen kleine, für diese müsse schon der Wittevon jenen Gesetz seyn, — sondern nur seinen Entschluß an-zuzeigen," hatte Macau dem Cardinal Zelada dieses Vorha-ben, welches dem Willen des die Republik nicht anerkennen-den Pabstes ganz entgegen war, mitgetheilt. Da jedoch derKirchenfürst Pius VI. eine Untersuchung gegen die Mördereinleiten, und das Verbrechen als keineswegs mit Wissenund Willen der Curie begangen, entschuldigen ließ: so wardRom dießmal geschont; dennoch vergaß man zu Paris jeneTbat nicht, und schwer mußte es später, als Bonaparte zumersten Mal in Italien war, seine Zweideutigkeit gegen Frank-reich büßen.

So trotzig jedoch das Benehmen der Machthaber in Frank-reich, nach den ersten Siegen der Republik, gegen das Aus-land erscheint: so wenig Grund hatten die Franzosen damals,