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Zweiter Band.
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bildete sich wirklich die zweite monströse und beinahe all-gemeine Coalition gegen das demokratische Frankreich.Am Ende des Jahrs 17V2 standen nur noch Oestreich,Preußen und Piemont, alle drei geschlagen, auf dem Kampf-platz; ein der Republik vortheilhaster Frieden schien möglichund nahe; mit Einem Schlage veränderte sich die ganzeGestalt der Dinge. England, das große, zur See allmäch-tige England verließ seine in dem bisherigen Kriege klugberechnete Neutralität. Der berühmte Minister Pitt hatdurch diesen Beschluß Großbrittannien in einen 20 jährigenKrieg verwickelt, der, wenn auch am Ende siegreich, denStaat durch Verdopplung der unbezahlbaren Schuld an denRand des Verderbens geführt und die jetzige Krisis vorbe-reitet hat. Kaum war die Kunde von Ludwigs Tod erschol-len, als der bis jetzt noch in London geduldete französischeGesandte ChauVelin sogleich die Insel verlassen mußte.England rüstete offen den Kri g; der Tower wurde mit Ka-nonen besetzt; Pitt machte Aushebungen, setzte die Kolonienin Vcrtheidigungsstand und ertheilte Koperbriele gegen fran-zösische Schisse, verbot die Fruchtausfuhr nach Frankreich,und eine Fremdenbill ward ganz eigentlich gegen Franzosengerichtet. Während Burke im Parlament mit wüthendenDeklamationen gegen die Republik donnerte, bekämpfte Pittim Kabinet dieselbe mit allen den berüchtigten Künsten einermachiavcllistischen Diplomatie. Es ist unwidersprechlicheThatsache, daß Großbrittannien diesen Krieg von Anfangbis zu Ende, von der ersten Assignatenfälschung bis zur lang-samen Ermordung des Gefangenen von St. Helena, mitunedlen Mitteln und ungerechter Leidenschaft geführt hat.England hat den Continent fortwährend durch seine Ränkeund sein Gold gegen Frankreich aufgerüttelt, und die Macht-haber des letzteren zum Kriege gezwungen, auch wenn sieFrieden halten wollten. Die meisten Verschwörungen, Mord-projekte und Intriguen wurden in London gesponnen, dertagskundigen Gräuel (wir die Opferung von Toulvn, das