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Zweiter Band.
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Bombardement von Kopenhagen) nicht zu gedenken. Freilichbot jene Zeit der inneren Verwirrung und der äußeren An-griffe am Frankreich der brittischen Regierung eine zu schöneGelegenheit dar, an dem verhaßten Nebenbuhler für seine»Antheil an dem nordamenkanischen Befreiungskampf Rachezu nehmen, vielleicht ihn ganz zu erdrücken, indem die ersteSeemacht der Welt seine Häfen dlokirte, seine Kolonienwegnahm, seinen Handel vernichtete. Vergessen hatte Putdas Einzige, daß ein solcher Krieg auf Leben und Tod dasverzweifelnde Frankreich auf dem Festland allmächtig machenkönnte, wenn es auch zur See ohne Zweifel verlieren mußte.An Verwänden zum offenen Bruch mit der Republik fehltees indessen nicht. Schon gegen die den Holländern nach-theilige O.ffnung der Scheide hatte England als Garant derholländischen Verfassung und des westphälischen Friedens einRecht zu protestiren. Außerdem schien das Decret des Na-tionalconvents vom 15 . December alle Throne anzugreifen,und die Revolutionäre jedes Landes zur Empörung aufzu-fordern; mnd auch in England gährten viele Köpfe; es gabKlubbs, die mit den Pariser Jakobinern correspondirten,und selbst im Parlament verfocht die Oppositionspartei unterdem berühmten Redner For die Sache der französischenRevolution. Zudem waren die Waffen der Republikanergerade gegen Holland gerichtet, wohin sie von der mit demdamaligen Statthalter unzufriedenen und sehr bedeutendenPartei in Holland selbst gerufen wurden. „In Paris, sagtPoffelt, wo das romanhafte Glück des ersten Feldzugs indie neurepublikanische Politik die kühnste Poesie gebrachthatte, wollte man ohnehin auch längst schon Krieg gegenHolland und Englands Noch einmal vereinigten sich diezwei entgegengesetzten Parteien des Convents zu einem kräf-tigen Benehmen gegen den auswärtigen Feind. Der Con«vent, welcher berufen schien, die innere Ordnung wiederher-zustellen, sah plötzlich seine Sendung verändert; statt Gesetz-geber zu seyn, wurde er ein diktatorischer Ausschuß für den