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Elend berathschlagen wollten, da der Klub wohl wußte, daßsie am Ende eine Bittschrift um das Marimum beschließenwürden. Die Abgewiesenen waren außer sich vor Zorn, undtobten wider die Gesellschaft, deren Häupter jedoch einelöbliche Standhaftigkeit bewiesen; Robespierre ricth demHaufen, sich ruhig zu verhalten, damit die Volksfeinde kei-nen Vorwand zu Schmähungen finden. Marat im Gegen-theil spmpathisirte durchaus mit der Masse. Er schmeicheltesich, das einfachste Mittel gefunden zu haben, und schriebam 25. Februar Morgens in seinem Blatte, „Journalder Republik," gegen die Monopolisten, Lurus-händler, Helfershelfer der Schikane, Rechtsver-dreher und Er-Adeliche die schnell zündenden Worte:,,Jn jedem Lande, wo die VvlkSrechte nicht leere Titel aufdem Papiere wären, würde die Plünderung einiger Maga-zine, an deren Thüren man die Kipperer aufknüpfte, baldden Mißverhältnissen ein Ende machen, , die fünf Millionenzur Verzweiflung bringen, und Tausende im Elend ver-schmachten lassen. Werden denn die Deputirten des Volksüber seine Leiden ewig nur zu schwatzen wissen, ohne einHilfsmittel dagegen vorzuschlagen?"
Sey es, daß diese indirekte Aufforderung wirkte, oder daßdie Noth das Volk von selbst dahin brachte, an demselben25. Februar rottete sich eine große Menge von Weibernvor den Buden der Spezereihändler zusammen. Die öffent-liche Gewalt war auf solche Auftritte nicht gerüstet. DerCommandant der Nationalgarde (Santerre) organisirte inVersailles ein Reitereicorps, und vorbeugende Schritte konn-ten nicht mehr geschehen. Zuerst tarirte man den Händlernihre Waaren auf die Hälfte des Preises, bald wollte mangar nicht mehr bezahlen und plünderte im eigentlichen Sinne.Endlich kam die Waffenmacht, aber sie wurde mit dem Rufe:„Nieder mit den Bajo n netten!" zurückgeworfen. ImNalionalconvent wurden die Vorgänge berathen und vorerstein kräftiges Einschreiten gegen die Unordnungen beschlossen.