Band 
Zweiter Band.
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Barröre's Vorschlag bei den Bergmännern scheiterte, wendete ersich an die Zweiundzwanzig: „Der Ausschuß, sprach er, hat nichtZeit gehabt, irgend eine Thatsache aufzuklären, irgend einenZeugen zu vernehmen, aber in Betracht der politischen undmoralischen Lage des Cvnvents glaubt er, daß die freiwilligeSuspendirung der bezeichneten Abgeordneten den glücklichstenErfolg herbeiführen und die Republik aus einer traurigenKrise retten würd«, deren schrecklicher Ausgang sich ahnenläßt." Alsbald erschien Jsnard aus der Tribüne und erklärte,daß wenn ein einzelner Mensch und das Vaterland auf den beide«Wagschaalen sich gegenüber liegen, er niemals sich bedenken werde,und daß er nicht allein seinen Verrichtungen entsage, sondern deinLeben selbst, wenn es nöthig sey. Lanthenas und Fauchetfolgten seinem Beispiele. Lanjuinais, unnachgiebig, erschienauf der Tribüne und rief: „Ich glaube bis daher Kraftgenug gezeigt zu haben, daß Ihr von mir weder Suspension,

noch Abtretung erwarten werdet." Aeußerungen der

Wuth unterbrach n ihn. Er heftete einen zuversichtlichenBlick auf seine Unterbrecher. „Der Priester, rief er, welchervormals ein Schlachtopfer zum Altare zog, bedeckte es mitBlumen und Bändern und mißhandelte es nicht. Man ver-langt das Op'er unserer Vollmachten, aber die Opfer müs-sen frei seyn, und wir sind es nicht! Man kann von hiernicht hinausgehen, oder an die Fenster gelangen, die Kano-nen sind gerichtet, man kann keine Stimme abgeben undich schweige." Barbarvur, welcher sich mit Gewalt aus derPrivatversammlung der nicht erscheinenden Girondisten los-gemacht hatte verweigerte ebenfalls muthig den geforder-ten Austritt. „Wenn der Convent, sprach er, meine Ent-lassung bcfieblt, so werde ich mich unterwerfen; aber wiekann ich mich meiner Vollmachten selbst entäußern, wenneine Menge von Departemens mir schreibt und mich ver-sichert, daß ich mich ihrer wohl bedient habe, und mich

Buzvt nwllte dae Gleiche thun, würbe aber verhindert.