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und zugleich so glühenden Gemüthern seinen Zweck er-reichen.
In der That erschien diese Abends zuvor hoffnungsloseArmee, den 24., voll Zuversicht unter den Mauern von Fon-tenap. Man versichert, daß die Vendüer nur vier Patronenauf den Mann, und die sechs Stücke, welche ihre ganze Ar-tillerie bildeten, nur je drei Schüsse zu thun hatten; abersie wollten die Marie-Johanna wieder gewinnen. Siemußten es mit 15,000 Mann und 57 Kanonen aufnehmen.Die Schlachtordnung war: Lescure auf dem linken, Bon-champs auf dem rechten Flügel, Baudrp und Rovrand imCentrum. Laroche-Jacquelin commandirte die Reiterei, wel-che kaum 600 Pferde zählte. Die Republikaner waren aufdem rechten Flügel von dem General Dapat, auf dem linkenvon dem General Chalbos, im Centrum von dem GeneralNouvion angeführt. Die Vendsiergenerale sprachen also zuihren Soldaten: Meine Freunde, wir haben keinPulver, laßt uns im Sturmschritt die Marie-Johanna wieder nehmen! Aber plötzlich hemmt dieArtillerie der Republikaner den Andrang der Vendecr, welcheauf das Knie fallen, und ihr Leben Gott weihen. Bonchampsund seine mit ihren langen Knittcln bewaffnete Getragnerstürzen sich auf die Kanonen, die republikanischen Kanonierefallen zermalmt unter den furchtbaren Keulen dieser Bauern,die vendücische Reiterei unterstützt den sonderbaren Angriff.Die Stücke werden durch Bonchamps Andrang genommen.Lescure seinerseits bestand einen erbitterten Kampf, wo mansich Mann für Mann schlug; überall werden die Reihenzerrissen. Der General Chalbos wollte aus dieser Unord-nung Nutzen ziehen, und befahl seiner Gendarmerie einenFlankenangriff, aber sie weigerte sich, floh und entblößte denlinken Flügel, der sogleich von Laroche-Jacquelin angefallenund geworfen ward. Die Auflösung der Republikaner wurdeallgemein. General Chalbos selbst ließ sich fortreißen. TueVendüer drangen, vermischt mit den Republikanern, in Fon-