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Zweiter Band.
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Beaurepai're ihre Slreitkräfte in zwei Corps, und führtenden einen Theil Morkagne zu Hülfe, den andern sandten sienach Chsttillon. Am ir. Oktober wurde die Division We-stermann daselbst lebhaft angegriffen; der Swg blieb denV ndtwrn. Westermann versuchte hinter Cbütillon Stellungzu nehmen, wurde jedoch gezwungen, seinen Rückzug nachBreffuire fortzusetzen; der Feind ließ ihn mit einer all>u-schwachen Vorhut verfolgen, er hielt Stand, schlug dieseVorhut, und faßte den Anschlag, nächtlicher Weile mithundert Husaren, deren jeder einen Grenadier hinter sichaufnehmen mußte, in Chsstillon einzudringen. Dieses kühneWagstück gelang ihm; er überrumpelte die Vcndoer, richteteein groß s Blutbad unter ihnen an, verbrannte Cbsttillonund gelangte wieder ohne Verlust zu seiner Division.

Den 15. Oktober zog l'Schelle an der Spitze von 2«>,»ogMann in Mortagne ein; hier erfuhr er, daß von Clia-rette's Armee nichts zu befürchten sey, und dieselbe ihreW'ffenbrüder verlassen habe. Alsbald marschirte er ohneZaudern gegen die vendv-ischen Corps, welche nach demSiege von Chutillon auf Cholet gezogen waren. Beide Ärameen stießen unter den Mauern von Chstteau de la Trem-blape auf einander; die Schlacht war blutig. D'Elbve, Les-cure u-d Bonchamps fielen tvdtlich verwundet; das schnellverbreitete Gerücht ihres Todes erregte Schrecken in denReihen ihrer Heere, die sich gänzlich auflösten; die dreifar-bige Fahne w'hte aus den Thürmen von Cholet.

Jedoch verloren die vendveischen Anführer den Muth nicktdurch diesen Unstern: sie beschlossen, von Neuem das Glückder Waffen zu versuchen, bevor sie dieses Ufer der Loire derRepublik überließen.

Am 17. hielten die republikanischen Generale Kriegsrath;mehrere Plane kamen hier zur Erörterung; Klvbers Vor-schlag war, in drei Kolonnen zu manövriren: mit der rech-ten auf Jaillais, um im Nothfrll die wichtige Stellungvon Beaupreau zu umgehen, wenn der Aeind dort Stand