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hielte, oder um sich einem Loire-Uebergang bei St. Florentzu widersetzen; mit der des Mittelpunkts auf B;aupr6auüber le Map; mit der linken auf St. Geste, um den Rück-zug gegen Nantes abzuschneiden. Aber an demselben Tage,den 17., gingen 4N,oo» Mann der royalistischen Armee beiSt. Florent über die Loire, und griffen unversehens dasHeer der Republikaner an; Kleber traf, so überfallen, ge-schickte Vorkehrungen: überall sammelte er die Kolonnenwieder, welche durch die Heftigkeit des Stoßes der Vendserzerrissen waren; er führte sie in den Kampf zurück und er-rang den Sieg, der ihm schon entgehen wollte; zwölf Ka-nonen fielen in seine Gewalt. Der Obergeneral l'Schellenahm keinen Theil an diesem blutigen Gefecht; alle Ehredesselben gebührt Klüber.
Der Convent hatte in seiner Proklamation vom 1. Okto-ber der Armee zugerufen: „Soldaten der Freiheit! die Räu-ber der Vendüe müssen vor dem Ende des Monats Okto-bers vertilgt seyn; das Wohl des Vaterlands fordert, dieEhre des französischen Volks befiehlt es; sein Muth mußes vollenden." Der Wille des Convents war befolgt wor-den: auf dem linken Ufer der Loire stand kein Feind mehr.
§. 3.
Die ropalistische Sache hatte mehrere ihrer vorzüglichstenAnführer verloren; die Oberbefehlshaberstelle über die Ar-meen von Anjou war unbesetzt; man mußte eine frischeWahl treffen; der versammelte Rath vertraute sie dem jun-gen Laroche-Jacquelin an, der kaum 21 Jahre zählte. DerFeldzugs - Plan ward ebenfalls erörtert; die Meinung desPrinzen von Talmont drang durch; man beschloß, daß dieArmee nach Rennes ziehe, dessen Besitz, außer den Hilfs-quellen einer großen Stadt, die Mittel darböte, eine neueArmee in der Ober-Bretagne zu sammeln. Schon hatteein von der Division Corour entsendetes Corps von 45voNoyalisten unter den Befehlen Lirot's die Loire an einer