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seichten Stelle überschritten und sich Ancenis bemächtigt/Auf diese Nachricht setzte sich Laroche-Jacquelin in Marsch,auf seinem Wege die Bevölkerung zur Vertheidigung derheiligen Sache des Altars und Thrones unter die Waffenrufend: so zog er ein ganzes Volk mit sich fort: es glichden aus Aegppten vertriebenen Hebräern. Greise, Weiber,Kinder, Verwundete und Heerbedarf hatte er in die Mittezweier Corps von seiner Armee genommen. Diese Kolonnebedeckte vier Meilen Landes; aber da ihre Flanken und derRücken geschützt waren, drang sie vertrauensvoll auf Lavalvor. Das schwach vertheidigte Chäteau-Gonthier öffnete ihrdie Thore; und am 25 . Oktober übergab sich die Stadt La-val, welche nur einige tausend Nationalgarden entgegen-stellen konnte, der Vendve-Armee.
General l'Echelle theilte, nach der Ansicht seines Kriegs-raths, seine Armee in zwei Kolonnen; mit der ersten mar-schirte er auf dem rechten Ufer der Mayenne gegen Laval,während die Generale Chambertin und Aubanier auf derStraße von Cossv vordrangen. Dieser Plan war fehlerhaft,er hatte die bedaurungswürdigsten Folgen. Der Oberge-neral beging noch den weiteren Fehler, seine Streitkräftean Ort und Stelle schlecht zu leiten, er setzte unklugerWeise die Brigade Westermann aus. Der Unstern, welcherdiesen General traf, entschied das Schicksal der Schlacht.L'Echelle hatte nicht Urtheil genug, um einzusehen, daßPartei-Menschen am furchtbarsten werden, wenn sie amverzweifeltsten sind; auch gaben die Blauen und die Wei-ßen einander kein Quartier; letztere waren eigentliche Re-bellen in den Augen der Republik; und außerdem, daßein solcher Krieg keine Rechte kennt, hätte die damaligeGesetzgebung ein Verbrechen daraus gemacht: daher mußtendie Vend«er, welche nur den Tod zu erwarten hatten, den-selben so theuer als möglich ihren Feinden verkaufen. L'Echellehätte berechnen sollen, daß sein Gegner in den Mauern vonLaval seines Trosses, seiner Karren, jener M:nge von Gcei-