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zum obersten Befehlshaber erwählt worden war, so wollteCharette von diesem Mißverständnis; Nutzen zielen: er ver-einigte sich scheinbar mit Stafflet, um sich Marignp's zuentledigen, von welchem man vergeblich verlangt hatte, daßer sein Commandv niederlege, und ließ durch den hohenRath beschließen, daß jeder Führer, der sich von den zurAusiübrung des Feldzugsplans verabredeten Dispositionenausschließen würde, als Verräther erklärt und zum Todverurtheüt werden solle. Das war Marignp's Verderben;seine Truppen, welche bei einer Vertheilung von Lebensmit-teln zu Jallais nicht mit begriffen waren, zerstreuten sichschaarenweise; man klagte iba des Verraths an. Cbarette,Berichterstatter an den Kriegsrath, stimmte auf den Tod;und Stafflet, der den Ratk präsidirte, sprach die Strafeaus und übernakm die Vollziehung; er selbst umzingeltedas Schloß Marignp's, ließ diesen tapfern Edelmann ausseinem Bett reißen und in seinem Hole erschießen. Marig-ny's Marder überlebten ihn nicht lange, aber ihre Eifersuchtwar befriedigt. Man beschuldigte den Abbv Bernier, diesesKomplott angezettelt zu haben, dessen ganze Frucht Charettezu ernten hoffte; das war eine Verleumdung. Marignp'sentledigt, ließ er Stafflet einladen, ihn in seinem Lager zuBeaurepaire zu besuchen; der Abbo Bernier ließ Stofflet be-nachrichtigen, und verhinderte ihn, dahin zu gehen. Vondiesem Tag an trennte ein unversöhnlicher Haß die beidenNebenbuhler. Die vendveische Sache erlitt einen tvdtlichenStoß durch alle diese Feindseligkeiten; und Marignp's un-gerechter Tod verbreitete große Mißbilligung gegen seineRichter unter ihren Reihen. Die Vendee wurde abermalsin drei militärische Bezirke getheilt. Charette befehligte dieUfergegend von der bretagnischen Meerenge bis Bourgneuf.Sapineau wurde mit der Vertheidigung der Gegend vonNetz, und Stofflet der Loire-Ufer beauftragt. Der Haßzwischen den Häuptlingen ging so weit, daß Stafflet sichweigerte, an dem Anguß aus Saint-Flvrent Theil zu neh-