men. Cbarette lullte aus seiner Streitmacht acbt Divi-sionen, Sapineau vier, und Stvfflet acht; der Abv^ Ber-nier schloß sich dem Schicksal dieses Führers an.
Da der Angriff auf Challans mißlungen war, so klagteCharette Jolly, einen seiner Diviflons - Cbefs und früherenNebenbuhler an, daß durch seine Schuld das Uuteruebmengescheitert se», und zog ihn vor Gericht. Der Kriegsrathverurtheilte ihn zum Tode; aber seine Freunde ließen ihnretten; er barg sich in einem Dorfe von Ober-Poitou: balddarauf entdeckt, und in seinem Versteck durch Emissäre um-ringt, vertheidigte er sich tapfer, und fand in seinem Wi-derstand einen ehrenvollen Tod. Dieser Umstand, so wieMarignp's Verurtheilung beweisen, daß der englische Ein-fluß in der Vendve so gut, als in Paris thätig war; allen-thalben mußte französisches Blut vergossen, und Zwietrachtausgesäet werden.
Die letzten Begebenheiten des Jahrs 1794 fielen aste zuGunsten der Bend^er aus: der 9. Thcrmidor hatte Stattgefunden; Robespierre und der Schrecken waren nicht mehr;alle Parteien fühlten sich gleichmäßig erleichtert durch dasVerschwinden jener riesenhaften Macht, welche zwei Jahrelang ihren Willensmeinungen eine so furchtbare Allgewaltaufgedrückt hatte. Die neue Regierung machte sich's zurAufgabe, die noch blutenden Wunden vernarben zu lassen,und ging auf die Möglichkeit ein, mit der Bend6e in Unter-handlungen zu treten. Der General Canclaur, welcher stattThurreau den Befehl der Armee übernommen hatte, erhieltBefehl, Charette einige Eröffnungen zu machen. Diesernahm sie anfänglich mit der größten Verachtung aus, und for-derte als unerläßliche Bedingung jeder Unterhandlungdie Wiederherstellung des Throns der Bvurbvns. ReiferesNachdenken jedoch bestimmte diesen fähigen Anführer, die Un-terhandlungen auf Grundlagen zu eröffnen, welche die repu-blikanische Regierung anhören konnte.
Der öffentliche Wohlfahrts Ausschuß leitete das Geschäft