Band 
Zweiter Band.
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mit großer Geschicklichkeit; er verlor keinen Augenblick denGesichtspunkt, daß er mit Aufrührern gegen sein Ansehenunterhandle, und daß man vor Allem sie zur Niederlegungder Waffen bringe» muffe: er borte die Frage über dieRückkehr der Prinzen, die Wiederkunft der Auswanderer,die alsbaldige Entlassung des Dauphin's und der Madamezur Vendve-Armee, die Anerkennung der katbolisch-apvsto-lisch-römischen Religion, als herrschender, ruhig an. SeineBevollmächtigten erörterten alle diese Anmuthungen, ohnezum Voraus eine zu verwerfen, aber sie vertagten alle mitdem so einleuchtenden Grunde, daß es Zeit brauche, umdie Gemüther auf den Uebergang von der Republik zum Kö-nigthum zu leiten, kurz, sie bewiesen so viele Feinheit, daßsie Chavette bewogen, am 15. Februar einen Vertrag zuunterzeichnen, worin er erklärte, daß »die Vend^er sichden Gesetzen der Republik unterwerfen." Dieseeinzige Bestimmung vernichtete alle andern, die man in ge-heimen Artikeln, zu Erreichung des Hauptzwecks, stipulirthatte. Die Regierung trug Sorge, die Unterhandlung mitBeweisen ihrer Großmuth und Aufrichtigkeit zu begleiten.

Die von den Bendüe-Generalen ausgegebenen »royali-stischen Bons" (Anweisungen auf die königliche Kasse,d. h. die Assignaten der Rvpalisten) wurden bis auf dieSumme von l,500,oon Franken ausbezahlt, den GemeindenEntschädigungen zugestanden, und Werkzeuge zum Ackerbauim Ueberfluß abgeliefert; alles vendeeische Eigenthum wurdevon der Beschlagnahme befreit: die Amnestie war allgemeinund vollständig. Alsbald riß die Desertion in den ReihenStofflets ein, der, laut seine Entrüstung über den Friedenaussprechend , die Aussöhnungs Akte zu unterzeichnen verwei-gert hatte. Seine ausgezeichnetsten Offiziere verließen ihnseht, und erkannten den Vertrag an. Er ging so weit,Einen derselben verhaften und erschießen zu lassen. Er um-ringte Sapineau's Hauptquartier in der Absicht, demselbendas gleiche Schicksal zu bereiten; Sapineau, in Zeiten ge-