warnt, rettete fleh; aber sein Schloß wurde der Plünderungüberantwortet.
Die Proklamation des Convents, worin er Frankreich dieBeruhigung der Veniee kund that, erwähnte auch denAufruhr Stoiflcts, und weihte ibn der öffentlichen Rache.
Charette indeß, trunken von den Ehrenbezeugungen, welcheihm die Repräsentanten erwiesen, hatte gutwillig seinenKopf in die Schlinge dieses Friedensschlusses gesteckt, undwiderstand der Eitelkeit nicht, sich den Einwohnern vonNantes an der Spitze seines Generalstabs zu zeigen. DerTag zu seinem Empfang durch die republikanischen Generalewurde anberaumt, welche letztere bei dieser Ceremonie einenfür die Armuth des vendoeischen Generalstabs demüthigen-den Prunk zur Schau stellten. Die Repräsentanten gabenCharette ein glänzendes Gastmahl und überhäuften ihn mitAufmerksamkeiten. Er war weit einlernt zu ahnen, daßdiese große Stadt, deren Behörden und Einwohner ihn mitso vielen Gunstbezeugungen und vielleicht mit jener Art vonBegeisterung aufnahmen, welche dem französischen Charaktereigen ist, wenige Monate später fein Haupt mit größterGleichgültigkeit fallen seben würde. Die Partei war jedochallzu stark gegen Cdarette und seine Ratbgeber. Die Häupt-linge, beschuldigt, oder überwiesen, schwere Summen vonder Republik empfangen zu haben, wurden von den Bauernverachtet. Es herrschten nur noch Ränke und Uneinigkeit,Argwohn und Verrath.
Die friedestiftenden Repräsentanten wollten übrigens ihrWerk vollenden, und versuchten, auch Stofflet zur Unterwer-fung zu vermögen; er blieb unbestechlich durch die Rathschlägedes Abbe Bernier, und erklärte, daß er keinen Friedensver-trag anerkenne, bevor Ludwig XVH. wieder auf seinem Thronsstze. Auf diese Bedingung war schwer einzugehen, ehe man /jedoch ihn mit offener Gewalt angreifen, und einen unseli-gen Krieg von Neuem beginnen wollte, versuchte man frischeAussvhnungsmittel, und es gelang, zu Vihiers Besprechun«