Band 
Zweiter Band.
Seite
518
JPEG-Download
 

518

wo sich alle Reichthümer, alle Hilfsmittel, alle Streitkräftedieser großen Expedition befanden: oder sich in der unan-greifbaren Stellung von Saint-Barbe zu verschanzen. DieObergenerale, deren Einer (d'Hervilly) die Macht hatte, weiler von dem König von England ernannt war, und der Andere(Puisaye) das Vertrauen der Vendeer besaß, in Absichten,wie in Entwürfen der gerade Gegensatz von einander, führten,zu ihrem Verderben, jene ganze Menge von Auswanderernund Vendvern, die sie befehligten, unter englischen Kanonenund Fahnen. Jeden Tag dieses Feldzugs bezeichnete irgendein Unfall der Royalisten: eine Kolonne, die sich auf gutGlück im Lande herumtrieb unter den Befehlen des H. vonTinteniac, desselben, der vor dem Loire - Uebergang vo.g denEngländern zu den Vendeern abgeschickt worden war, wurdeaufgerieben, und die Royalisten von Quibervn erfuhren eserst, als sie selbst verloren und gelangen waren. Desertionriß in d'Hervilly's Armee unter seinen besoldeten Regimen-tern ein. Die Soldaten ergriffen die Gelegenheit, nach Frank-reich zurückzukehren, und gaben wichtige Aufschlüsse. Am16. versuchte der General d'Hervilly die Stellung von Saint-Barbe zu nehmen, nachdem er durch sein Zaudern 15,000Republikanern Gelegenheit gegeben hatte, sie zu besetzen undmit Batterien zu bedecken, er verlor viele Leute, unter An-deren 50 Offiziere der alten Marine; er rettete sich mitMühe. Die Engländer hatten, wie allgemein behauptet wird,absichtlich 50» Ausgewanderte von jener Waffengattung aufdie Expedition mitgefübrt; dieses Mittel, sich für die Tri-umphe des tapfern Suffren zu rächen, behagte ihrer Politik.Auf solche Weise vertilgten sie alle Helden, alle Zeugen die-ses schönen Kriegszugs in Indien, der den Ruhm der fran-zösischen Flagge so hoch gehoben hatte.

Der General Humbert kommandirte zu Saint-Barbe, ermachte Fortschritte und nahm die Werke weg, womit sichdie Expedition endlich umgeben hatte. Er bediente sich einerList, die ihm gelang: er steckte einige Abtheilungen in die