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einige den Corsen günstige Gesinnungen; es lag ihm nichtsonderlich viel an dieser neuen Krone auf seinem Haupt;und um ihm den Befehl zu den Rüstungen für einen zwei-ten Feldzug zu entreißen, mußte'man ihm von der Freudesprechen, welche die Philosophen äußern würden, wenn sieden großen König von einem freien Volke geschlagen und ge-zwungen sähen, sich vor demselben zurückzustehen. Der Ein-fluß davon auf das königliche Ansehen würde groß seyn.Die Freiheit hätte Schwärmer, welche in dem Erfolg einesso ungleichen Kampfes Wunder erblickten. Da blieb ihmkeine Wahl übrig. Der Marschall de Baur ging nach Cor-sica ab; er hatte 50,000 Mann unter seinen Befehlen; dieHäfen der Insel wurden von Truppen überschwemmt. Den-noch wehrten sich die Einwohner eine Zeit lang währenddes Feldzugs von 1769 , aber ohne Sieges-Hoffnung. DieBevölkerung von Corsica bestes sich damals höchstens auf159,000 Einwohner; 50,000 waren durch die Forts undfranzösische Besatzungen im Zaum gehalten; es blieben nurro,ooo waffenfähige Männer übrig, von welchen noch allediejenigen abzuziehen sind, welche den Häuptlingen angehör-ten, die ihren Vergleich mit den Agenten des französischenMinisteriums abgeschlossen hatten. Die Corsen schlugen sichmit Erbitterung am Uebergang des Golo. Da sie keine Zeitgehabt hatten, die steinerne Brücke abzubrechen, so bedien-ten sie sich der Leichname ihrer Todten, um eine Schanzedaraus zu bilden. Paoli, in den Süden der Insel gedrängt,schiffte sich auf einem englischen Fahrzeuge zu Porto-Vecchioein, landete in Livorno, durchreiste das Festland und begabsich nach London. Allenthalben, bei Fürsten und Volk,wurde er mit den größten Beweisen von Bewunderung auf-genommen.
§. 6 .
Ohne Zweifel war es nicht möglich, der Armee des Mar-chall de Vaur zu widerstehen. Uebrigens gab es einen Au-