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Zweiter Band.
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BLame abhauen, die Weinstöck« herausreißen, und zwarnicht blos die den Banditen angehörige, sondern auch ihrenVerwandten bis zum dritten Grad. Das Land war eineBeute des Schreckens; aber die Einwohner nährten imStillen eine heimliche'Unzufriedenheit,

Uebrigens hegte das Kabinet von Versailles wohlthätigeAbsichten; es bewilligte den Corsen Provinzialstände, ausden drei Ständen, der Geistlichkeit, dem Adel und den Ge-meinen zusammengesetzt. Es stellte das Amt der zwölf Edelnwieder her, wornach die Corsen immer verlangt hatten,Dieß war eine pisanische Anstalt und eine Art vermittelndeStände-Commissson, welche die Auflagen und innere Regie-rung der Provinz verwaltete. Am Ende jedes Staatsjahrswurden ein Bischof, ein Abgeordneter des Adels und desdritten Standes bei Hofe empfangen, und übergaben demKönige unmittelbar das Verzeichnis; der Beschwerden desLandes. Man ermunterte den Ackerbau; die afrikanischeCompagnie von Marseille war gehalten, alte, den corstschenFischern für ihre Korallenfischerei günstige Gebräuche anzu-erkennen. Große Straßen wurden gebaut, Moräste ausge-trocknet. Man versuchte sogar, Coloniea von Lothringern undElsäßern zu bilden, um den Insulanern Muster des Land-baues vor Augen zu stellen. Die Auflagen waren nichtdrückend; die Schulen wurden begünstigt, die Kinder dervornehmsten Familien nach Frankreich berufen, um dorterzogen zu werden. In börste» machten die Oikonomisteneine Probe von Naturalienabgabe.

In den zwanzig Jahren von 1769 — 89 gewann die Inselsehr. Aber alle diese Wohlthaten rührten das Herz derBewohner nicht, welche im Augenblick, da die Revolutionausbrach, nichts weniger, als Franzosen waren. Ein Ge-nerallieutenant der Infanterie, welcher durch die Berge zog,sprach mit einem Schäfer übet die Undankbarkeit seinerLandsleute; er zählte ihm alle Wohlthaten der französischenVerwaltung auf: ^Zur Zeit eures Paoli zabltet ihr da»

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