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Als der mit den Wiedcrbewaffnung^Anstalten der Küstendes Mittelmeers beauftragte Artilleriegeneral sah, dasi dieArtillerieoffiziere allgemein getadelt werden, weil die franzö-sischen Kugeln nicht so weit reichten, als die der Engländer:so entschloß er fich, einige Küftenlaffcten so einrichten zulassen, um bei 45° (Elevation) schießen zu können; damitbewies man im Fall einer Klage augenblicklich, daß Pulverund Schußweite der Kugeln ebenso gut seyen, als von engli-scher Seite. Aber die Lasteten sind bei solcher Einrichtungviel bälder dienstunfähig, als die, welche bei 17 " schießen.Man muß sich ihrer nur zu Batterien bedienen, welche über1500 Toisen entfernte Ankerplätze vertheidigen. Ein Schiffankert nie da, wo Kugeln auf sein Bord fallen können.Die Mörser, welche Gribcauval gießen ließ, haben nur eineschwache Schußweite, weil man dieselbe hinreichend fand,um feste Plätze zu bombardiren, und weil auf weitere Ent-fernung der Schuß zu unsicher wird. Indessen kommen Fällevor, wo die Mörser mit großer Schußweite von Nutzen sind.Die Rhede von Hyörcs, zum Beispiel, hat einen 1800 Lochenvon der Küste entfernten Ankcrgrund, und ist somit außerdem Bereich des Geschützes auf gewöhnlichen Küstenlaffeten,so wie der Mörser ä la Loinmcr und der von 10 Zoll. DerFeind konnte daher ebne Nachtheil und Beunruhigung indieser Rhede ankern; aber kaum hatte man dort einige Vier-undzwanzig- oder Scchsunddreißigpfünder auf Lasteten mit45°, und Mörser ä I» VillaiNrv)-» aufgeführt, welche Bom-ben auf 2500- 5000 Toisen schleudern, so hörten die Feindeauf, in dieser Rhede zu ankern. Derselbe Fall ist es mitdem Meerbusen von Spezzia; die Feinde könnten mitten indiesem Busen ohne alle Furcht Anker werfen, wären dieKüstenbatterien nicht auf die kaum genannte Art bewaffnet.
Diese Grundsätze sind später ausführlich entwickelt undim Großen angewendet worden, besonders zur Vertheidigunggroßer Flüsse, wie der Scheide, der Gironde, der Kauffartei-Rheden von Brest, der Insel Air; diese Grundsätze sind den