Band 
Zehnter Band.
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Am 17ten rückt Napoleon über Aube unv EpernaySchwarzenberg entgegen. Zn Chätillon sind die verbün-deten Bevollmächtigten dem Herzog von Vicenza stark aufden Leib gegangen; in der entscheidenden Sitzung vom tätenübergibt er ein Gegcnprojekt, ohne die vom Kaiser selbst aus-drücklich aufgeführten Bewilligungen zu nennen; allein erreklamirt das Herzogthum Warschau für den König von Sach-sen, und die Souveränitäten für die Prinzessin Elisa, denGroßherzog von Berg, den Fürsten von Neuchatel, endlichnoch für Herrn von Talleyrand, und doch steht in Betreffdieses Punktes in der von Ru.nijgny ihm am 8ten über-brachten Depesche mit des Kaisers eigenen Worten: „Ersoll die Alliirten nach Belieben schalten lassen."

Den folgenden Tag erklären die Verbündeten den fran-zösischen Bevollmächtigten, die Unterhandlungen seyen been-digt, in dem Augenblicke, wo Napoleon Caulaincourtschrieb: „es ist einmal Zeit, daß man erfährt, welche OpterFrankreich unabänderlich bringen muß, um den Frieden zuerhalten." Indessen erklärt der Herzog von Vicenza, erkönne seine Sendung noch nicht als beendigt betrachten, daer Befehle von seinem Hofe erwarte. Die Depeschen vonRyetms werden unterwegs aufgehalten, und am 2t sten Mor-gens reist Caulaincourt von Chätillon ab. Einige Mei-len von der Stadt trifft er den Courier; er hält an undschreibt an den Fürsten Metternich: „Die eben erhaltenenDepeschen lassen keinen Zweifel in mir, daß eine Verständi-gung sogar in Chätillon möglich gemesen wäre."

Mittlerweile hatte Macbonald am 4. März TroyeSräumen, und sich auf Nogent zurückziehen müssen, wo erwieder auf das rechte Seine-Ufer überging. Schwarzen-berg, voll Zufriedenheit sich wieoer in Troyes zu befinden,blieb daselbst 10 Tage, und wartete gemächlich auf Neuigkei-ten von Blücher. Erst am 14. Merz Abends erfuhr er,daß Napoleon von Laon habe abziehen müssen. Diese guteBotschaft bewog ihn zur Wiederergreisung der Offensive;