Band 
Zehnter Band.
Seite
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St. Dizier, und schiebt seine Vorhut bis Eclaron aus demlinken Marne-Ufer vor. Zn der Meinung, eS sey dießSchwarzenbergS Armee, rückt Napoleon gegen denFeind an, um ihn zu werfen und die Straße von Ehlllonsfrei zu machen: dadurch hofft er sich mit Marmvnt undMortier zu vereinigen, denen er die Richtung auf Rheimsangewiesen hatte. Winzingerode wird geworfen, undNapoleon erfährt zu seinem großen Erstaunen, die schlesischeArmee stehe ihm gegenüber, und Blücher habe am 23stenin den Ebenen von Ehslons seine Vereinigung mit Schwar-zenberg bewerkstelligt. Noch ist nicht Alles verloren : kommtder Kaiser noch zeitig nach Paris, so kann die Verbündetenihr übereiltes Vorrücken theuer zu stehen kommen. Mar-mont und Mortier erhalten Befehl, sich so schnell alsmöglich auf Paris zurückzuziehen, und alle Verstärkungen ansich zu ziehen. Um die Marschälle wird sich die Bevölkerungder Hauptstadt sammeln, und eine halbe Million Franzosenfür ihren Herd kämpfen. Erfährt Schwarzenbcrg, baßNapoleon an der Spitze seiner 30,000 Braven in SturmesEile ihm in den Rücken fällt, was will er dann beginnen?Joseph hat Befehl, sich aufs Aeußerste zu vertheidigen, dieStraßen von Paris zu verbarrikadiren, die äußern Brückenabzubrechen, und die Fahrzeuge wegzunehmen. Clarke hatvon Cherbourg und Havre 80 Stücke schweren Ealibers her-beischaffen lassen; das Vertheidigungscomitv hat Paris mitRedouten umgeben; 20,060 Mann Infanterie in den benach-barten Depots sind bereit, mit den übrigen Truppen derHauptstadt in die Linien zu rücken.

Den 28sten mit Tagesanbruch verläßt NapoleonSt. Dizier, und hofft um so mehr dem Feinde zuvorzukommen,da die Straße von Troyes frei ist. Adjutanten fliegen nachParis, um seine baldige Ankunft zu melden; an einem Tagehat er mit seiner Garde 15 Meilen zurückgelegt. In dem-selben Augenblicke, da er sich wieder zum Aufbruch anschickt,findet eine große Berathung in den Tuillerien Statt, und